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Donaueschingen Schäferhund stirbt durch Giftköder

Ein junger Schäferhund hat an Silvester den Spaziergang nicht überlebt. Der Grund: Er hat einen Giftköder gefressen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Für die Besitzer eines jungen Schäferhundes endete das Jahr 2014 dramatisch. Am Vormittag des Silvestertages waren sie mit dem fünf Monate alten Hund auf einem Spaziergang in Donaueschingen unterwegs. Wenige Stunden danach war das Tier tot. Der junge Hund soll einen Giftköder gefressen haben. Als die Vergiftung festgestellt wurde, war es für eine Rettung des Tieres bereits zu spät. Die Besitzer haben nach dem Verlust ihres Vierbeiners sofort bei der Polizei Donaueschingen Anzeige erstattet. Die Ermittlungen laufen bereits.

Laut Pressesprecher des Polizeipräsidium Tuttlingen hat der Schäferhund im Bereich Sickenbühl in der Nähe des Hundeplatzes etwas gefressen, das für ihn eine tödliche Wirkung hatte. Es soll sich um ein Gift gehandelt haben. Ob es sich – wie von einigen Hundebesitzern der Region bereits gemutmaßt wird – um Schneckenkorn handeln, kann nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen noch nicht gesagt werden. Das Gift wurde jedoch komplett eingesammelt und befindet sich für weitere Untersuchungen in einem entsprechenden Labor. Über die Menge des Giftes, das wohl am Wegesrand ausgebracht worden ist, können aktuell noch keine Angaben gemacht werden.

Der Vorfall hat sich laut Polizei auf einem offenen Feld außerhalb jeglicher Umzäunung zugetragen, so dass die Polizei nun gegen Unbekannt ermittelt. Allerdings gibt es bislang noch keine Hinweise auf einen Täter, der das Gift dort abgelegt hat. Deshalb sind die Beamten auch auf Zeugen, die etwas beobachtet haben, angewiesen. Wer etwas beobachtet hat, sollte sich beim Polizeirevier in Donaueschingen melden.

Für Hundebesitzer empfiehlt sich, bereits im Welpenalter schon ihren Vierbeiner darauf zu trainieren, dass er einen Gegenstand, den er entdeckt, erst nach der Erlaubnis des Hundehalters aufnehmen darf – oder eben nicht. Auch später könne dies einem Hund selbstverständlich noch beigebracht werden. Doch nicht nur für Tiere können solche Giftköder gefährlich werden. Auch spielende Kinder sind vor der Gefahr, die durch solche Giftköder am Wegesrand lauern, nicht sicher.
 

Zeugen gesucht

Die Polizei ermittelt nun, nachdem ein fünf Monate alter Schäferhund in Donaueschingen an einer Vergiftung gestorben ist, gegen Unbekannt. Bislang gebe es keine Hinweise, wer das Gift ausgebracht haben könnte.

Wer etwas Verdächtiges im Bereich Sickenbühl in der Nähe des Hundeplatzes beobachtet hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Donaueschingen in Verbindung zu setzen. Die Beamten sind unter der Telefonnummer 0771/837830 zu erreichen.

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