Donaueschingen SÜDKURIER-Wahlforum: Die Feuerwehr ist unverzichtbar

Welchen Stellenwert hat die Feuerwehr bei den drei OB-Kandidaten? Diese Frage stellt Kommandant Markus Dold den Bewerbern.

Über 230 Feuerwehrleute gibt es in Donaueschingen. Und diese interessieren sich natürlich dafür, welchen Stellenwert die Wehr bei den drei OB-Kandidaten hat. Und so will Kommandant Markus Dold wissen, welche Meinung die Bewerber für die oberste Stelle im Rathaus haben: Können die bisherigen Strukturen des Rettungswesens erhalten bleiben oder müssen sie wegen des demografischen Wandels verändert werden?

Björn Klotzbücher: Die freiwillige Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Zukunftssicherung. Mir ist wichtig, alles dafür zu tun, möglichst viele Menschen für ein Engagement bei der Feuerwehr gewinnen zu können und diesen auch in Zukunft eine sehr gute Ausbildung zu ermöglichen. Hierzu dienen auch die Teilortwehren, indem sie dazu beitragen, mehr Menschen für die Feuerwehrarbeit zu begeistern. Eine professionelle Ausrüstung, die regelmäßig dem aktuellen Stand der Technik angepasst wird, ist für die Feuerwehr unverzichtbar und es ist eine wichtige städtische Aufgabe, deren Vorhandensein zu gewährleisten. Welche weiteren Schritte nötig sind, um insbesondere dem demographischen Wandel im Bereich des Rettungswesens zu begegnen, will ich in der nächsten Zeit in Gesprächen mit den aktuell in Verantwortung stehenden Personen herausfinden.

Erik Pauly: Die Feuerwehr ist in Donaueschingen gut aufgestellt, insbesondere wegen der Abteilungs-Feuerwehren in allen Ortsteilen. Dies muss wegen einer schnellen Einsatzbereitschaft vor Ort erhalten bleiben, aber auch weil der Feuerwehr über das Löschwesen hinaus ein wichtiger Stellenwert zukommt. Insbesondere die Jugendarbeit stärkt das Engagement für das Ehrenamt und den Gemeinschaftssinn insgesamt.

Roland Wössner: Die Feuerwehr ist eine der wichtigsten Organisationen in der Stadt. Allen Feuerwehrangehörigen zolle ich höchste Anerkennung und höchsten Respekt. Auch bei der Feuerwehr spüren wir den demografischen Wandel. Deshalb halte ich Werbemaßnahmen für dringend erforderlich, mit denen wir neue, insbesondere auch weibliche Mitglieder erreichen müssen. Ich würde die vorhandenen Strukturen, Wehren in den Teilorten, erhalten wollen, solange es in den Teilorten noch Feuerwehrangehörige gibt, die mit einem Fahrzeug ausrücken können. An der Feuerwehr darf nicht falsch gespart werden. Im Brandfall zählt jede Minute, insbesondere nachts. Deshalb brauchen wir kurze Wege auch in den Teilorten.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Mehr zum Thema
Oberbürgermeisterwahl in Donaueschingen: SÜDKURIER-Themenpaket zur Oberbürgermeisterwahl in Donaueschingen: Hier finden Sie alle Nachrichten und Bilder rund um die OB-Wahl in der zweitgrößten Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis. Seit Donaueschingen 1993 zur Großen Kreisstadt erhoben wurde, gilt für das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung „Oberbürgermeister“. Dieser wird von den Wahlberechtigten für eine Amtszeit von acht Jahren direkt gewählt und ist Vorsitzender des Gemeinderates.
Hervorragende Weine vom Bodensee
Neu aus diesem Ressort
Donaueschingen
Donaueschingen
Donaueschingen
Donaueschingen
Donaueschingen
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren