Am Steuerknüppel der Maschine saß zum Unglückszeitpunkt ein 28-jähriger Pilot aus Rottweil. Die Piper hatte einen weiteren Rottweiler sowie zwei Insassen aus Heilbronn und Weinstadt bei Stuttgart an Bord.
Die Helfer waren sehr schnell in großer Zahl vor Ort. Ein Notarzt wurde per Rettungshubschrauber aus Schwenningen eingeflogen. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen unter der Leitung von Joachim Wicher vor Ort. Auch das Rote Kreuz hatte mehrere Fahrzeuge in Marsch gesetzt. Das große Retteraufgebot erwies sich dann als überflüssig. Die Insassen waren rasch versorgt, anschließend übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen.
Ob die Maschine zu einem Rundflug von Donaueschingen gestartet war oder von einem auswärtigen Flugplatz zurückkehrte, wollte der Flugplatzleiter am gestrigen Sonntag nicht sagen. Er wollte sich nur gegenüber der Polizei äußern. Ärger gab es am Rande, weil nach dem Unglück zunächst noch Flugbetrieb auf der kombinierten Start- und Landebahn herrschte. Dieser wurde aber schlussendlich gestoppt.
Die Heimatadresse der verunglückten Maschine ist Donaueschingen. Die Piper konnte hier gemietet werden. Der 28-jährige Pilot soll über ausgedehnte Flugerfahrung verfügen.
