Donaueschingen Pauly will Musical und Landesgartenschau

Die offizielle Kandidatenvorstellung der Stadt Donaueschingen ist um 21 Uhr zu Ende gegangen. Nach Kandidatenpräsentation stellen die Donaueschinger rund eine Stunde lang fragen an die Kandidaten. Während Erik Pauly ein Musical, Kino und die Landesgartenschau in die Stadt holen will, hielten sich die beiden anderen Kandidaten mit allzu großen Versprechungen zurück.

Bürgermeister Bernhard Kaiser als Leiter des Wahlausschusses hatte zunächst das Procedere des Abends mit je viertelstündiger Sprechzeit für jeden Kandidaten erklärt. Die Kandidaten wurden abwechselnd in „schalldichte“ Kabinen außerhalb des Saals gebracht, während ein Kandidat am Mikrofon für sich werben durfte. Der zweite Saal für die Videoübertragung kam nicht zum Einsatz, die tausend Plätze im Mozartsaal hatten ausgereicht.


Mit dem Wunsch für ein gutes neues Jahr hatte Björn Klotzbücher seine Ansprache begonnen, seinen Werdegang vorgestellt und über seine Ziele als Oberbürgermeister der Stadt gesprochen. Überraschend in seiner Rede war, dass er nicht glaubt, dass die Stadt die 15 Millionen Euro, die der Grunderwerb des Kasernenareals wohl koste, stemmen könne.

Wie auch der nachfolgende Kandidat Erik Pauly nutzte Klotzbücher die 15 Minuten Sprechzeit nicht komplett aus. Pauly unterstrich noch einmal seine beim SÜDKURIER-Wahltalk am Sonntag geäußerte Meinung, ein Musical in der Stadt etablieren zu wollen. Außerdem will er die Landesgartenschau in die Stadt holen.

Roland Wössner unterstrich seine „Stärken“: Menschen zusammenführen, konsensfähige Lösungen mit Argumenten. Sein Handicap: die auf sieben Jahre begrenzte Amtszeit. Er will in dieser Zeit Schwerpunkte auf die Stadtentwicklung mit Umgestaltung der Max-Egon-Straße legen. Haushalt: keine neue Verschuldung und Nachhaltigkeit.

Die Fragerunde der Bürger richtete sich an eine mögliche Fußgängerzone, die von allen drei Kandidaten verneint wurde, Beweggründe für die Bewerbung, wie man die Asylsuchenden am besten integrieren kann , den Fluglärm oder auch eine bessere Verkehrsführung durch die Stadt. Bis 20.55 Uhr gaben die drei Kandidaten bereitwillig Antworten und durften dann in ihren Abschlussstatements noch einmal für sich werben. Kurz nach 21 Uhr brandet der Schlussapplaus auf, dieses Mal für Bürgermeister Bernhard Kaiser, der den Kandidaten für ihren fairen Umgang dankte.

Die Donaueschinger OB-Wahl Kandidaten im Video-Porträt








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