Donaueschingen – Kürzlich fand in den Räumen der Sparkasse ein Netzwerktreffen der Kampagne „Mein Haus hat Zukunft“ statt. Rund 35 Handwerker, Energieberater und Firmenvertreter, die sich im Netzwerk zusammengeschlossen haben, diskutierten über die Fortführung der Kampagne.56 Hausbesitzer dabei Gerhard Bronner vom Umweltbüro Donaueschingen und Helmut Bauer vom Umweltforschungsinstitut gaben einen Überblick über den erreichten Stand und die weiteren geplanten Aktionen.
Bisher haben sich 56 Hausbesitzer bei der Kampagne registriert, die gezielt Energiesparmaßnahmen durchführen möchten. 51 Netzwerkpartner machen gemeinsam Werbung und bieten Dienstleistungen für Altbaubesitzer an. Die Serie von Bauherrenkursen bei der Volkshochschule ist gut gestartet; beim ersten Kurs nahmen 16 Hauseigentümer mit konkreten Sanierungsplänen teil. Vier weitere Kurse folgen, bei ausreichendem Interesse werden sie im Winterprogramm nochmals angeboten.
Die „Solarbundesliga“, bei der sich Städte und Ortsteile hinsichtlich ihrer Solarenergienutzung messen, ist Ansporn für Verbesserungen. Ähnliches ist nun im Rahmen der Kampagne „Mein Haus hat Zukunft“ im Städtedreieck bei energetischen Sanierungen geplant.
Ein Ortsteilvergleich der 19 Ortsteile zeigt, wo man besonders aktiv ist und wo noch Nachholbedarf besteht. In einigen Ortsteilen gibt es noch keine gemeldeten Gebäude. Dafür liegen die Kernstädte von Donaueschingen und Bräunlingen sowie Sumpfohren bereits recht gut.
Etwas über ein Prozent des Altbaubestandes ist dort gemeldet, mindestens zwei Prozent sind das Ziel der Kampagne. Wenn alles planmäßig abläuft könnten sogar über drei Prozent erreicht werden.
Der Ortsteilvergleich im Internet:
www.altbau-staedtedreieck.de