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Donaueschingen Komet Panstarrs zeigt sich über Donaueschingen

Lange versteckte sich der prominente Komet Panstarrs (C/2011 L4) vor Beobachtern der Region hinter dichten Wolken. Am Dienstagabend hat der SÜDKURIER ihn in einer Wolkenlücke über Donaueschingen doch noch erwischt. Wir geben Tipps für eine erfolgreiche Sichtung.

Lange versteckte sich der prominente Komet Panstarrs (C/2011 L4) vor Beobachtern der Region hinter dichten Wolken. Am Dienstagabend hat  der SÜDKURIER ihn in einer Wolkenlücke über Donaueschingen doch noch erwischt.
Lange versteckte sich der prominente Komet Panstarrs (C/2011 L4) vor Beobachtern der Region hinter dichten Wolken. Am Dienstagabend hat der SÜDKURIER ihn in einer Wolkenlücke über Donaueschingen doch noch erwischt. | Bild: Jens Fröhlich
Bilder vom kurzen Fotoshooting mit Komet Panstarrs während einer Wolkenlücke über Donaueschingen finden Sie in unserer Bildergalerie.

Sichtbarkeit am Abend

Die beste Sichtbarkeit von Komet Panstarrs am Abend ist leider bereits vorbei. Der zunehmende Mond macht durch seine Helligkeit das Auffinden Tag für Tag schwerer.

Bis Freitag sollten Hobbybeobachter mit Feldstecher jedoch keine Probleme haben, den Kometen zwischen 19.45 Uhr und 21 Uhr am Westhorizont aufzuspüren.

Wer mit geringer Vergrößerung genau nach Westen schaut und mit fortschreitender Zeit etwas in Richtung Norden schwenkt, wird schnell fündig. 

Als Ausgangspunkt sollte man ungefähr zehn Grad über dem Horizont starten und von dort aus langsam die Umgebung absuchen. Je später, desto tiefer steht der Komet am Himmel.

Wichtig: Beobachten Sie in einer möglichst dunklen Umgebung, ohne Straßenlaternen und sonstigen störenden Lichtquellen.  

Sichtbarkeit am Morgen

Von Donnerstag bis Sonntag taucht Komet Panstarrs zusätzlich am Morgenhimmel auf. Dann müssen Beobachter jedoch früh aufstehen.

Erfolgreiche Sichtungen sind am Donnerstag ab ungefähr fünf Uhr möglich, zum Sonntag hin eine halbe Stunde früher.

Als Ausggangspunkt sollte man den Ost-Horizont absuchen und etwas in Richtung Norden schwenken. Die aufgehende Sonne beendet kurze Zeit später das Schauspiel. Am Sonntag herrschen Berechnungen zufolge die besten Bedingungen.

Abschied von Panstarrs und warten auf  Ison (C/2012 S1)

Ab nächster Woche wird Panstarrs schnell lichtschwächer, weil er sich rasant von der Sonne entfernt. Mit jedem Tag wird es dann schwerer, den Kometen ohne geeignetes Teleskop zu sichten.

Für November kündigt sich jedoch ein noch größeres Komenten-Spektakel an. Dann könnte Ison (C/2012 S1) so hell wie der Vollmond leuchten und sogar am Tag zu sehen sein. Wir sind gespannt.

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