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Hattingen

Kapellen-Festtag mit Erzabt Hogg

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Die Kapelle St. Johannes und Jakobus, preisgekröntes Sakralbauwerk in markanter Lage oberhalb Hattingens, ist am Dreifaltigkeits-Sonntag, 3. Juni, Mittelpunkt eines ungewöhnlichen Festereignisses. Der Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin zu Beuron begeht mit seinem ersten Kapellenfest die Übergabe der Verantwortung für die Kapelle durch Bauherrn Professor Michael Ungethüm. Die Hattinger Vereine gestalten das Fest mit.

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Im September 2003 wurde die Kapelle St. Johannes und Jakobus oberhalb Hattingens durch Erzabt Hogg eingeweiht. Aesculapchef Professor Dr. Michael Ungethüm (vorn Mitte) ließ sie nach den Planungen des Tuttlinger Architekten Günter Hermann erstellen. Am kommenden Sonntag wird hier das erste Kapellenfest begangen.
Freudig

Hattingen - Höhepunkt des Kapellenfests wird ein Gottesdienst sein, den Erzabt Theodor Hogg vom Kloster Beuron am jetzt bevorstehenden Sonntag, 3. Juni, um 10 Uhr vor der Kapelle zelebriert. Zu der Feier mit folgendem weltlichen Fest sind alle 1800 Mitglieder des Freundesvereins und mehrere hundert weitere Gäste eingeladen. Außerdem kann an dem Gottesdienst und dem Festereignis die Bevölkerung der ganzen Region teilnehmen.

Die kirchliche Zeremonie gestalten der Kirchenchor und der Musikverein Hattingen musikalisch mit. Bei dem anschließenden gemütlichen Hock übernehmen der Musikverein, der Narrenverein, der Sportverein und die Laienspielgruppe Hattingen die Organisation und Bewirtung. Angefahren werden kann der Festplatz bei der Kapelle über die Hattinger Kirchstraße und den Möhringer Weg bis zum ausgewiesenen Parkplatz. Für Gehbehinderte gibt es einen Fahrdienst zur Kapelle und dort auch Sitzgelegenheiten.

Aus der Sicht des Vereins der Freunde der Erzabtei St. Martin zu Beuron ist das Fest laut Aussagen des Geschäftsführers Werner Schmid-Lorch "Eine willkommene Gelegenheit, die von unserem Vorstandsmitglied Professor Dr. Michael Ungethüm in die Verantwortung des Vereins übertragene Kapelle St. Johannes und Jakobus kennen zu lernen." Mit intensiven Vorbereitungen wollen die Organisatoren erreichen, dass die Feier am Sonntag dem außergewöhnlichen, im modernen Architekturstil errichteten Sakralgebäude gerecht wird, das von seinem Erbauer als "Geschenk für die Menschen und die Landschaft dieser Region" gedacht ist. Innerhalb eines Organisationsteams hat der Tuttlinger Architekt Günter Hermann, der die Kapelle bereits plante und auch Vorstandsmitglied beim Freundesverein ist, diese Vorbereitungen gesteuert.

Zu den Gestaltungselementen des feierlichen Gottesdiensts gehört ein weißer "Himmel" unter dem Erzabt Theodor Hogg die Messe zelebrieren wird. In Zusammenarbeit des Architekturbüros Hermann mit der Immendinger Firma "Main marketing inspiration" wurde dieser Baldachin, den eine große Traversen-Konstruktion trägt, eigens für die Feier entworfen. Er wird vor der Kapelle in dem Bereich angebracht, auf dem das Kreuz steht, also mit Blick auf die herrliche Hegau-Landschaft. Damit die erwarteten Besucher ausreichenden Platz finden, wird auch das Umfeld der Kapelle schon seit Wochen auf das Fest vorbereitet und eigens hergerichtet.

"Bei der Organisation des Kapellenfests gab es sehr viel Unterstützung aus Hattingen," betonte Architekt Hermann im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Ortsvorsteher Roland Leiber beriet die Organisatoren bei allen anstehenden Fragen und Verhandlungen. Auch die Hattinger Vereine zeigten große Mitwirkungsbereitschaft, ohne die das Ausrichten des Kapellenfests unmöglich gewesen wäre. Nun hoffen natürlich alle, dass am Sonntag auch das Wetter mitspielt, denn nur bei guter Witterung findet die Feier unter freiem Himmel statt und man muss nicht in die Hattinger Pfarrkirche ausweichen. Gelingt die sorgfältig geplante Premiere des Fests an der Kapelle St. Johannes und Jakobus, dann gibt es vielleicht im kommenden Jahr eine Neuauflage.

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Autor: JUATT FREUDIG
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