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Donaueschingen Hansel und Gretle müssen sich sputen

Fasnet in diesem Jahr nochmals kürzer. Zunftball am 30. Januar spielt auf St. Pauli. Narrennachwuchs feiert Jugendfasnet im Glashaus.

Noch kürzer als im Vorjahr wird in diesem Jahr die fünfte Jahreszeit der Narren. Bereits am 30. Januar ist der Donaueschinger Zunftball, im Anschluss geht es Schlag auf Schlag mit den hohen närrischen Tagen. Bereits am 9. Februar ist der Spuk dann schon wieder vorbei. Der Zunftball ist bereits ausverkauft.

Mit von der Partie natürlich die Narrenzunft Frohsinn, die bei der Hansel- und Gretle-Sitzung am Mittwoch den straffen Zeitplan und die Termine vorstellte.

Bereits am morgigen Samstag erfolgt die Häsausgabe, es folgt das große Narrentreffen in Lindau. Erstmals wurden die Hästräger limitiert, es darf nur beim großen Umzug in Lindau mitlaufen, wer einen Laufbändel an der Larve hat. Der Zunftball am 30. Januar steht unter dem Motto St. Pauli bei Nacht. Nur drei Tage später geht es zum Frohsinn-Hausball nach Aufen, wo zur traditionellen 53. Blauhemdsitzung geladen wird. Nur zwei Tage später steht der Schmotzige Donnerstag auf dem Programm mit Schüler- und Rathausbefreiung.

Parallel bleibt genügend Zeit für die Hansel zum Strählen in Geschäften und Lokalitäten. Bunt wird es am Nachmittag, wenn sich der Kinderumzug durch die Innenstadt schlängelt. Für die vor drei Jahren ins Leben gerufene Kinder- und Jugendfasnet im Glashaus am Schmutzigen Donnerstag zeichnen neuerlich Stefanie und Mechthilde Höfler verantwortlich. Sie setzen bewusst auf dieses Veranstaltungsangebot, damit sich der Nachwuchs nach dem Kinderumzug am Schmutzigen Donnerstag noch etwas austoben kann. Von 18 bis 20 Uhr wird es eine Kinderdisco geben, ab 20.30 Uhr kommen die Jugendlichen ab 16 Jahren plus bei der Glashausdisco zu ihrem Recht.

Höhepunkt der Straßenfasnet in Donaueschingen ist dann der große Umzug am Fasnetsonntag. Der Kinderball in den Donauhallen am Fasnetdienstag beschließt die Saalfastnachtsveranstaltungen der Narrenzunft Frohsinn. Am Abend wird dann die Fasnet 2016 auf dem Hanselbrunnenplatz beendet.

Wie bereits berichtet, bringt der Frohsinn die Fastnacht auch dem Nachwuchs näher. So ist Wolfgang Reiter nun schon im 37. Jahr in den Schulen unterwegs und brachte somit über 15 000 Kindern die Donaueschinger Fastnachtstradition näher.

Alle, die für den Zunftball keine Eintrittskarten bekommen haben, haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, der öffentlichen Generalprobe beizuwohnen. Sie beginnt am Freitag, 29. Januar,um 20 Uhr in der Donauhalle.


Häser auf die Straße

Oberhansel Michael Schlatter machte bei der Hansel- und Gretle-Sitzung darauf aufmerksam, dass es die so genannte neue Fasnetfigur“, der Zivil-Hansel und das Zivil-Gretle, schwer haben werden, zugelassen zu werden. Damit deutete der oberste Donaueschinger Narr an, dass die Hansel- und Gretle-Häser während der närrischen Zeit nicht in den Schrank, sondern auf die Straße gehören. (rom)

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