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Donaueschingen Grüninger Mehrzweckhalle bleibt vorerst ein Wunsch

Überraschend gibt es jetzt doch kein Geld aus einem Förderprogramm. Ohne den Zuschuss kann die Halle aber nicht gebaut werden. Der Ortschaftsrat will jetzt neue Wege suchen, um den sei 15 Jahren bestehenden Wunsch nach einer Halle umzusetzen.

Grüningen – Mehr als 15 Jahre alt ist der Wunsch der Grüninger Bürger nach einer neuen Mehrzweckhalle. Es ist der Wunsch hinaus aus dem gegenwärtigen dunklen Kellergeschoss in einen ebenerdigen, behindertengerechten, funktionalen, lichtdurchfluteten Erdgeschossbereich. Pläne für das erste angestrebte Hallenprojekt entstanden um die Jahrtausendwende, die Kosten wurden damals bereits auf 1,9 Millionen Euro geschätzt. Nachhaltige Infrastruktur wollte man für Grüningen und seine Bewohner schaffen, Attraktivität, zusammen mit der Schaffung von Bauplätzen, um dem Dorf mit seinen Bewohnern, Vereinen und Gruppen Zukunft zu vermitteln.

Vor zwei bis drei Jahren rückten die Ortschaftsräte und Vereinsvorstände von dem ursprünglichen Vorschlag des Um- und Erweiterungsbaus am gegenwärtigen Hallenstandort ab und entschlossen sich für einen im Laufe der Jahre kostengünstiger gewordenen und funktional sinnvolleren Hallenneubau in direkter Nähe des Sportgeländes. Parallel zur Ermittlung der mehr als zehnköpfigen Erbengemeinschaft des zu bebaubaren Grundstückes, der Klärung einer möglichen Bebauung im Außenbereich und Erstellung eines Bebauungsplanes versuchten die Verantwortlichen, finanzielle Mittel aus dem vielversprechenden Förderprogramm "Entwicklung Ländlicher Raum" (ELR) zu erhalten.

Diese veranschlagten und erhofften Fördermittel in Höhe von etwa 600 000 Euro, die, nach Kürzungen seitens der Stadt, Voraussetzung für den Neubau wurden, sind zum Stolperstein geworden: Ortsvorsteher Buller verlas am Mittwochabend in der öffentlichen Sitzung das vorliegende Schreiben, welches die ELR-Programmentscheidung mit dem Förderschwerpunkt "Wohnen" enthält. Somit entfallen derzeit die Fördergelder für die von Grüningen gewünschte neue Mehrzweckhalle.

Keine Frage ist und bleibt für die Grüninger Räte jedoch die absolute Notwendigkeit einer Halle für ihr Dorf, darum machte sich nach der Information weder Mutlosigkeit noch absolute Resignation breit. Es soll mit allen Mitteln nach einem neuen Weg zur Verwirklichung des seit mehr als 15 Jahren gewünschten Hallen-Neubaus gesucht werden. Im Mai wird es eine öffentliche Sitzung geben, bei der ein neuer Entwurf von Architekt Günter Limberger vorgestellt wird.

Festwiese und Finanzforderungen

Der Verlauf der Grüninger Ortschaftsratsitzung brachte weiter folgende Informationen: Bis zum Brigachfest des Musikvereines im Juli wird die aktuell von Baumaterial und Maschinen belagerte Festwiese als solche nutzbar sein. Die Auswahlkriterien zur Vergabe von Bauplätzen wurde von Justiziaren geprüft und als rechtens befunden. Die Einrichtung des vom Betreiber vorgeschlagenen sogenannten Hotspots am Rathaus im Zusammenhang mit der Breitbandversorgung, soll noch einmal überdacht werden.

Trotz des städtischen finanziellen Engpasses sollen folgende notwendige Maßnahmen für die Haushaltsberatung angemeldet werden: Mit Priorität Eins die funktionale Erweiterung des Musiker-Probelokales, zwei Strahler für den Kirchplatz, Sanierung und Fahrbahnerhöhung am Schlattweg, Befestigung des Containerstellplatzes am Dreschschuppen und ein Erdwall im Bereich Rebberghüttenweg. Weiter gewünscht ist von den Ortschaftsräten ein mobiler Sonnen- und Regenschutz im Bereich der Kommunikationsfläche und zwei Hundekotbeutelspender mit Abfallbehälter.

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