Donaueschingen
Flugzeug-Bruchlandung teilweise aufgeklärt
Donaueschingen -
Für den wundersam glimpflich ausgegangenen Absturz eines Charterflugszeugs am Donaueschinger Flugplatz gibt es jetzt wenigstens eine physikalische Erklärung.
Laut Ermittlungen von Experten soll ein Strömungsabriss die Maschine absacken lassen haben. Noch aufgeklärt werden muss offenbar, wieso der Pilot im letzten Moment die Kontrolle über das Flugzeug verloren und nach einer Landebahnberührung wieder abhoben hatte.
Am Sonntag war beim Landeanflug eine mit vier Personen besetzte, einmotorige Propellermaschine nach fast schon erfolgreicher Landung noch einmal abgehoben und aus wenigen Metern in ein Kornfeld gestürzt. Alle Insassen erlitten leichte Verletzungen, der Sachschaden an der total beschädigten Maschine beläuft sich etwa 80.000 Euro.
Am Montag hörten Kripo Villingen-Schwenningen und Experten des Luftfahrtbundesamt Zeugen an. Ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahm am Vormittag und nochmals am Nachmittag die immer noch im Getreide bei der Start- und Landebahn liegenden Überreste der Piper PA 28 in Augenschein.