Erneut wurde die Region Löffingen Schauplatz für Dreharbeiten der neuen Folge der "Schwarzwaldklinik". Während kürzlich bei der Spedition Mayer die Kameras surrten, wurde gestern an der Straße zwischen Dittishausen und Weiler gedreht. Wie 1985, als die "Mutter aller Arztserien" ausgestrahlt wurde, werden auch bei den neuen Ausstrahlungen Löffinger Komparsen zu sehen sein. Wer erinnert sich nicht an die Zeit vor 20 Jahren, als Löffingen groß im Fernsehen war. Ob Eugen Liebermann mit seinem Dackel, die Göschweiler Musiker oder Kurgeschäftsführer Michael Kasprowicz, viele Bürger konnte man da als Statisten sehen.
Nun werden wieder Löffinger zu sehen sein, wie bei der gestrigen Szene, als die Feuerwehr und das DRK im Einsatz waren. Stadtkommandant Ernst Fechti und Kreisbrandmeister Fritz Isele kamen mit 18 Wehrmänner und fünf Fahrzeugen. Geduldig warteten sie vor Olis Kegelstube, bis sie mit dem Löschfahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug, dem Mannschaftstransportwagen, dem Gerätewagen, dem Schlauchwagen und dem ELW in Szene gesetzt wurden. Das Rote Kreuz kam mit einem Fahrzeug aus Neustadt und mit vier Fahrzeugen aus Freiburg, hier kamen zehn Personen zur "Unfallstelle".
Hatten bei der Ursprungsserie die Bewohner die Möglichkeit, das Geschehen bei den Dreharbeiten hautnah zu verfolgen und einen Blick in die Welt des Fernsehens und der Stars zu werfen, ist dies heute nicht mehr möglich. Weiträumig wurde der Drehort abgeschirmt. So konnten Interessierte nur aus einer Entfernung von etwa 500 Meter erahnen, was da passierte. Der Drehort selbst, die Landstraße Richtung Unterbränd, war schon einen Tag vor Drehbeginn für den gesamten Verkehr gesperrt. Das Filmteam ließ Autos für die Unfallszenen anfahren und auf der Straße plazieren. Horst Hepting aus Löffingen war mit seinem Hubgerät für das Kamerateam vor Ort. (pb)
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