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Aasen/Pfohren Eltern unterstützen Dorfschule

15.01.2010


Die Vorteile der Schule im Dorf weiß man in den Donaueschinger Teilortschaften immer mehr zu schätzen. Eine Elterninitiative brachte darum jetzt einen Förderverein für die Grundschule Pfohren-Aasen auf den Weg. Am Mittwochabend fand im Sitzungssaal im Aasener Rathaus die Gründungsversammlung für den gemeinnützigen Verein statt. Damit sollen die Attraktivität und der Bestand der Schule gesichert werden.

Aasen/Pfohren – Für diese besondere Pflege der Grundschule Pfohren-Aasen haben sich nicht nur die Elternvertreter Ralf Rösch, Annette Bochtler, Silke Bolduan und Volker Sülzle als Gründungsmitglieder stark gemacht. Auch alle vier Ortsvorsteher aus dem Einzugsgebiet der Grundschule, Karlheinz Bäurer (Aasen), Gottfried Vetter (Pfohren), Reinhard Merkle (Heidenhofen) und Klaus Münzer (Neudingen), unterstreichen mit ihrer Gründungsmitgliedschaft, wie wichtig ihnen die Schule vor Ort ist.

Sorgfältige Vorbereitungsarbeiten im Elternbeirat waren der Gründungsversammlung vorausgegangen. Auf der Grundlage einer professionell entworfenen Satzung konnte der neue Schulförderverein in Aasen zügig auf den Weg gebracht werden. Jeweils einstimmig wurden Ralf Rösch (Heidenhofen) und Annette Bochtler (Neudingen) zu ersten und zweiten Vorsitzenden gewählt. Rechtsanwalt Volker Sülzle fungiert als Schatzmeister und Schriftführer und die vier Ortsvorsteher als Beisitzer.

Schulleiterin Claudia Weishaar ist geborenes Mitglied des Vereinsvorstandes. Sie dankte für das Engagement der Eltern und erläuterte die Hintergründe: Neben der sich entwickelnden Ganztagsschule gelte es jetzt auch etwas für die Attraktivität der traditionellen Grundschule zu tun. Der Förderverein habe dabei eine hohe ideelle Bedeutung. Er sei aber auch Ausdruck von Stolz, in den Ortschaften eine Schule zu haben und für deren Erhalt Mitverantwortung zu übernehmen. Für die Schulleitung sei er ein wichtiges und beruhigendes finanzielles Rückgrat.

Über Mitgliedsbeiträge, sie wurden auf zwölf Euro Mindestbeitrag jährlich festgelegt, und Spenden, die man einwerben möchte, sollen Aufwendungen für Feste, Kunst, Musik, Nachmittagsgestaltung und Projekte finanziert werden, Ausgaben, die nicht über den Schulträger abgewickelt werden können.

Mit solcherart Angeboten möchte man den Stellenwert der „verlässlichen Grundschule“ Pfohren-Aasen, in der die Schülerinnen und Schüler auf Wunsch von Montag bis Freitag bis jeweils 13 Uhr betreut werden, systematisch weiter entwickeln. Sie bietet berufstätigen Müttern vormittags eine verlässliche Betreuung ihrer Kinder und belässt gleichzeitig große Zeiträume für das Leben und die Erziehung in der Familie.

Für die Ortsteilpolitik ist die Weiterentwicklung der Grundschule von besonderem Wert. Wird doch befürchtet, dass eine zunehmende Abwanderung in die städtische Ganztagsschule den Bestand der kleinen Grundschule und damit die Infrastruktur der Teilortschaften gefährden könnte.

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