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Dossier Donaueschinger Musiktage

Donaueschingen

Donaueschingen Die Musikfreunde stehen sehr gut da

19.10.2011
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Donaueschingen – Die Generalversammlung der Gesellschaft der Musikfreunde war gut besucht.

Rund 80 Mitglieder und Gäste waren in das Foyer der Donauhallen gekommen, um insbesondere den bisherigen Präsidenten Josef Welle zu verabschieden und eine neue Vereinsspitze zu wählen.

Heinz Bunse als bisheriger 2. Vorsitzender, der im vergangenen Dreivierteljahr den Präsidenten vertreten hatte, erstattete über das zurückliegende Veranstaltungsjahr der nun 352 Personen zählenden Gesellschaft einen überzeugenden Rechenschaftsbericht. Die vielen Glanzpunkte der Saison 2010/2011 würdigte er nicht nur mit persönlicher Begeisterung, sondern auch mit wohlüberlegten Einschätzungen. Dass mit Blick auf den neuen Strawinsky-Saal der Donauhallen die überregionale Presse von einem „einzigartigen Konzertsaal“ geschrieben hatte, vermeldete er mit spürbarer Freude. Dass er an die Dynamik der Aufgabenstellungen denkt, die dem Musikfreunde-Beirat innewohnt, beweist seine Umsicht auch in strukturellen Belangen. Und seine Worte zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder lassen viel Feingefühl erkennen.

Georg Egender ließ noch einmal die erlebte Kleinkunst Revue passieren, deren Schwerpunkte im gesellschaftspolitischen wie im musikalischen Kabarett liegen. Er vergisst auch nicht, auf den großen Einsatz seiner inzwischen sieben Mitstreiter hinzuweisen.

Renate von Witzleben, die Kassiererin, kann von einer Finanzierung der Aktivitäten berichten, die geordnete Verhältnisse zur Grundlage haben. Die beiden Kassenprüfer Inge Unger und Rainer Müller haben denn auch „keinerlei Beanstandungen“. Da nimmt es dann nicht wunder, dass der Vorstand in seiner Gesamtheit von den Mitgliedern ohne Gegenstimme und mit Beifall entlastet wird.

Es folgten die Wahlen. Heinz Bunse hatte gesagt: „Wir haben eine gute kulturelle Zeit in Donaueschingen.“ Er will sie an führender Stelle mitgestalten. Dass man ihm das zutraut, beweist das Ergebnis der geheimen Abstimmung: Mit 95 Prozent wird er zum neuen Präsidenten der Gesellschaft der Musikfreunde gewählt. Elmar Enssle und Sabine Milbradt als Stellvertreter beziehungsweise weiteres Vorstandsmitglied für besondere Aufgaben ernten in öffentlicher Wahl jeweils uneingeschränkte Zustimmung.

OB Thorsten Frei zollte den Musikfreunden insgesamt seine Anerkennung und seinen Dank: für persönlichen Einsatz, das eingebrachte Know-how, das Bürgen mit guten Namen. Und er dankte Josef Welle für sein Engagement als Präsident, der der Arbeit der Gesellschaft mit seiner ausgeprägten Sachkunde und seinem Fingerspitzengefühl ein eigenes Gepräge verliehen habe. Welle seinerseits dankte bewegt und konnte viele gute Wünsche mitnehmen.

Ein kleines Konzert, das Eva und Julius Schlumberger, Preisträger bei „Jugend musiziert“, im Duo aus Cello und Akkordeon zwischendurch gaben, sorgte für eine gelungene Abwechslung.

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Interview mit Horst Fischer:

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