Am Freitag um 16 Uhr beginnt der erste Akt des offiziellen Programms mit einem öffentlichen Festakt des Landes im Schalander der Fürstenberg-Brauerei. Zehn Bürger aus Baden-Württemberg, die sich um Heimat- und Brauchtumspflege verdient gemacht haben, werden dort geehrt. Unter ihnen wird diesmal auch die 81-jährige Ehrenbürgerin der Stadt Hüfingen, Eva von Lintig, sein.
Ein Kontrastprogramm beschert den Besuchern der weitere Freitagabend. Auf dem Donauhallen-Platz wird es ein Rock-Open-Air geben, das am Samstag ab 17 Uhr in die zweite Etappe geht. Drinnen im Mozartsaal präsentieren sich Gruppen der Heimat- und Trachtenverbände aus dem ganzen Land mit Musik, Gesang und Tanz dem Publikum, das bei freiem Eintritt Einlass findet. Und in der Innenstadt läuft die Weltmeisterschaft im Fahnenhochwerfen (siehe Info-Element rechts).
Der Programm-Gipfel des Wochenendes und auch die Krönung aller Freiluft-Ereignisse des ganzen Festjahres steht am Sonntag bevor. Nach einem Ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Marien starten um 13 Uhr fast viertausend Mitwirkende und hundert Gruppen zum Landesfestumzug. Zahlreiche Musikkapellen, Trachten- und Brauchtumsvereine, Delegationen anderer großer Landesfestzüge und rollende Motive, die mit Kutsche und Solarmobil Tradition und Zukunft verbinden, werden vorführen, „was Baden-Württemberg ausmacht“, wie es der Umzugs-Regisseur Gunter Dlabal gestern bei der Programmvorstellung umschrieb.
Seit über 30 Jahren finden die Heimattage Baden-Württemberg statt und sollen Schaufenster der veranstaltenden Städte sein und zugleich den Südwesten widerspiegeln. Alle Nachrichten, Bilder und Videos zu den Heimattagen 2012 in Donaueschingen, Bräunlingen und Hüfingen finden Sie im SÜDKURIER-Themenpaket.
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