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Wolterdingen Chor plus Alphornklang gefällt

22.12.2009


Chorgesang und Alphornklang, diese Kombination kam an: Mit sichtlichem Vergnügen sorgten Wolterdinger Kirchenchor und Alphorntrio „Berg und Tal“ dafür, dass es beim Adventskonzert zugunsten der Amsel-Gruppe Donaueschingen in der St. Kilian-Kirche zwei Stunden lang musikalisch hoch herging und für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein dürfte.

Wolterdingen – Trotz des etwa zwei Stunden vor Beginn des Konzertes einsetzenden starken Schneefalls konnte Kirchenchor-Vorsitzende Andrea Demond am Sonntagabend an die 180 Gäste begrüßen, und diese erlebten ein ausdruckvolles, lebendiges, spiel- und singstarkes, aber auch sehr kurzweiliges Programm. Als Dank gab es großen Applaus für die Akteure. Der Melodien- und Liederbogen war weit gespannt.

Eine imposante Woge von Tönen, die teilweise für Gänsehaut sorgten, erhob sich, als sich die drei Mann starke Alphornbläsergruppe unter Leitung von Herbert Storz formierte. Die Bläser präsentierten sich genauso eindrucksvoll mit kirchlichen Klängen wie „Gloria“, „Sanktus“ wie mit original Schweizer Alphorntiteln, oder „Tick-tack“, „Es steht eine Mühle“, „Der Tiroler“ und der Polka „Lustige Brüder“.

Am Ende ihrer Vorstellung verriet der glückliche Leiter Storz, dass sie doch Lampenfieber hatten, da sie normalerweise überwiegend im Freien spielen.

Instrumente und Stimmen klangen an diesem Abend um die Wette, denn der knapp 30-köpfige Kirchenchor, der sich in letzter Zeit auch mit einigen jungen Sängern verstärken konnte, mit seinem Chorleiter Walter Köhler, hat neben dem kirchlichen auch ein sehr großes weltliches Repertoire auf Lager. Mit „Gib dem Tag dein Lachen“, dem etwas anderen, gospelmäßigen „Salve Regina“, „Swinging Christmas“, „Bergweihnacht“, „Weihnachtsklassiker“ und „Tschüs, auf Wiedersehen“ beeindruckten sie ein weiteres Mal.

Durch das Programm führte Yvonne Köhler, Sandra Hessemann begleitete an der Orgel. Die einhellige Meinung der Anwesenden: Es war ein sehr gelungener Konzertabend, der Lust auf mehr gemacht hat.

Kirchenchor-Vorsitzende Andrea Demond bedankte sich zum Schluss vor allem bei Chorleiter Walter Köhler für sein Engagement zum Wohle des Chores.

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