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Donaueschingen Aufen als närrische Unterwasserwelt

Im Uffheim wird die Fasnetsaison eröffnet. Dreistündiges Programm begeistert das Publikum.

Gerade das Aufener Uffheim ist für eine Fastnachtsveranstaltung immer bestens geeignet. Denn im Probelokal lässt es sich besonders gut und ausgelassen feiern. Es ist dort einfach „homeliger“, als Vielerorts in größeren Sälen. Und dass die Aufener immer besonders einfallsreich, mit viel Witz und Schwung feiern können, das wissen viele. So dass nicht nur die Einheimischen kommen, sondern auch zahlreiche Auswärtige.

Kein Platz bliebt frei, als es hieß: Unterwasserwelten. Am Ende wurde es auch diesmal ein kurzweiliges Vergnügen, womit auch die Aufener Fastnachtssaison stimmungsvoll eröffnet wurde. Eigentlich hätte die Veranstaltung Perückenabend, nicht Kappenabend heißen müssen, denn viele Ballbesucher hatten sich ganz schön aufgehübscht. Da sah man Meerjungfrauen mit grünem, wallenden Haar oder knallrote Seeungeheuer und so mancher Haifisch zeigte ganz schön Zähne.

Gleich zu Beginn der Uffheim-Narretei sorgte die Fastnachtsmusik des Aufener Musikvereins im Narrensaal mit „Schöne Maid“ oder einem dreifachen Zickezacke sowie dem Eschinger Narrenmarsch für Mega-Stimmung. Dann kam auch schon der „Macher“, Georg Langenbacher auf die improvisierte Show-Bühne und sagte einen Programm-Kracher nach dem anderen an.

Den Auftakt im Programmreigen mit musikalischen Einlagen bot der einheimische Chor „Auf´n Takt“. Da war so manch Meeresgetier auf der Bühne zu sehen. Pinguine ebenso wie Fische aller Arten. Und auch Helene Fischer drängte sich immer wieder „atemlos“ in den Vordergrund. Über Aufener Begebenheiten berichteten Eveline Langenbacher und Susanne Schuhmacher. Dann kam schon einer der Höhepunkte des Abends: Thomas Binder bot wiederum eine selbstverfasste Bütt und berichtete, was ihn im vergangenen Jahr so alles bewegte. Neben witzigen Pointen sprach Unterwassertourist Binder auch über den Ernst der Flüchtlings-Krise und Bomben-Terror. Tipp an alle Aufener: geht lieber saufen nach Aufen oder taucht gleich ganz unter in die Unterwasserwelt, denn dort gibt's keine Hektik und auch kein Finanzamt, riet Binder.

Dann bot das Cyankali-Bontett einen musikalischen Unterwasser-Höhepunkt auf dem U-Boot. Als nächstes kamen Rainer Emminger, Marcus Hildebrand, Georg Langenbacher und Holger Binder auf die Bühne und boten einen Unterwassertanz. Einstudiert hatte Alexandra Emminger diese Darbietung. Durch den Krach der „Dorffäger“ fühlte sich Poseidon, Gott des Meeres, in seiner Ruhe gestört. Zur Strafe mussten sie drei Aufgaben erfüllen, so beispielsweise ein Fässle Rothausbier austrinken. Ein toller Auftritt – frenetisch wurden vom Publikum mehrere Zugaben gefordert. Im Anschluss an das Programm spielte noch das Original- Cyankali-Bontett bis weit nach Mitternacht.

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