Dauchingen Bühnenzauber mit Musik und Ballett
Ein buntes Bühnenprogramm mit vielen bekannten Gesichtern begeistert die Zuschauer beim Bürgerball der Dauchinger Narrenzunft. Bild: Fein
Vorhang auf zum Bürgerball hieß es beim Bürgerball. Die Narrenzunft hatte eingeladen und viele waren gekommen. Zwar sei der Saal nicht ganz voll, wunderte sich auch der Zunftmeister Volker Ositschan, aber im Vorverkauf seien alle Karten weggangen. Unter den Gästen auch Bürgermeister Torben Dorn mit seinem „Dornröschen“, wie Moderator „Pizza“ die Gattin des Bürgermeisters nannte.
Und sie waren alle mit dabei, die Hästräger der Narrenzunft Dauchingen, die gleich zu Beginn der Bühnenshow traditionell ihren Teufelstrank zubereiteten und verteilten, die Mädels der Gruppe „Jazz & Fun“, die ihren Tanz irgendwo zwischen Orient und Olymp angesiedelt hatten und Yannic Ositschan, der humorvoll über seine „Tupperphobie“ informierte.
Fehlen durften auch nicht die Tänzer unter der Leitung von Eva Schleicher, die in einer Schwarzlichtshow eindrucksvoll „Dauchingen bei Nacht“ präsentierten. Abgelöst wurden sie von dem etwas feuchtem Synchron-Haar-Waschen, dargeboten von Frank Kempter und Tobias Hauser. Der Club der Teufelinnen bot unter der Leitung von Julia Fehrenbach und Lena Elfeld die eindrucksvolle Tanzvorführung „Amerikanische Sherifs auf Razzia“.
Über das Fernsehen in den Anfangsjahren und über die damals noch unvollkommene Technik informierten Eva, Ines und Michaela Schleicher. Szenenapplaus gab es im Anschluss für Sabine Weiler und Michael Merz für ihren Papageno. Perfekt dargestellt und Lippensynchron vorgetragen sorgte die Szene aus Mozarts Zauberflöte für Begeisterung. Federn gelassen haben die Hennefegler, die von Tamara Schneider trainiert worden waren und „D Retro Tide“ unter der Leitung von Ute Adlof sorgten als Kannibalen für Unruhe im Saal. Mit zu den Programmhöhepunkten zählte mit Sicherheit auch Moderator „Pizza“ alias Frank Schreiner. Als Putzfrau Franziska versuchte er vehement beim neuen Bürgermeister einen 400 Euro Job zu ergattern: „Dornröschen hat dann Zeit fürs Baby“, lautete eines der Argumente und mit dem Vorgänger Anton sei sie ja schließlich auch per Du gewesen, stellte Franziska schon mal eine lang andauernde Freundschaft in Aussicht.
