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Brigachtal Kinder bewundern brave Vierbeiner

27.05.2011
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Brigachtal – Ungefähr 50 Kinder, sieben Erwachsene und acht Hunde waren am gestrigen Morgen beim Sportplatz in Kirchdorf zu Gange. Im Mittelpunkt standen natürlich die Hunde der Rettungshundestaffel Villingen-Schwenningen, welche die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse der Grundschule Brigachtal besuchten.In der Projektwoche haben die Zweitklässler derzeit das Thema Hund auf der Tagesordnung.

Für die Mädchen und Jungen war der Besuch der Rettungshundestaffel eine tolle Gelegenheit, den Vierbeinern näher zu kommen, mit ihnen zu spielen und zu bewundern, was die Tiere alles können. Die extreme Disziplin der gut ausgebildeten Hunde macht es möglich, dass die Kinder die Hunde streicheln und auch das ein oder andere Spiel mit den Tieren machen können. Jeder wollte mal die Flugscheibe werfen, Kinder und Hund hatten gleichermaßen Spaß, wenn der Rettungshund das Spielgerät aus der Luft abgreifen konnte.

Die Hundeführer demonstrierten, was Hundeausbildung bedeutet und zeigten den Kindern, wie die Suche nach Vermissten funktioniert. Freiwillige, die sich versteckten sollten, waren gleich gefunden und die Hunde nahmen gleich die Witterung auf. Egal wo sich die Kleinen versteckten, die Vierbeiner konnten sie immer ausfindig machen. Was hier spielerisch gezeigt wurde, kann im Ernstfall Leben retten. Etwa zwölf Mal im Jahr ist die Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes, Kreisverband Villingen-Schwenningen, im Einsatz, um vermisste Personen ausfindig zu machen.

Ines Laufer, Ausbildungsleiterin bei der Hundestaffel, erläuterte den Kindern, wie eine Suche nach vermissten Personen abläuft und auf welche Arten ein Suchhund seinem Hundeführer den Erfolg der Suche anzeigt. Anne Kreilos erläutert den Kindern, was zur Ausrüstung gehört. Die Kennzeichnung der Hunde als Suchhund mit dem roten Kreuz, eine kleine Glocke, damit man im Sucheinsatz hören kann, wo das Tier sich befindet, oder eine kleine Lampe für Nachteinsätze.

Bei dem Gewusel von 50 Kindern bleiben die acht Hunde erstaunlich gelassen. „Die sind ganz entspannt“, erläutert Erhard Gronerth, Einsatzleiter bei der Rettungshundestaffel. „Die Tiere kennen sich untereinander gut von der Zusammenarbeit in der Trainingsgruppe und sind gut ausgebildet. Sie lassen sich von Nebengeräuschen und Bewegungen nicht irritieren.“

Natürlich machten die Profis in Sachen Hundetraining den Kindern auch deutlich, dass man im Umgang mit fremden Hunden sehr vorsichtig sein muss. Sabine Jensch und Claudia Broghammer-Koch, die beiden Lehrerinnen, beschäftigen sich in den nächsten Tagen noch weiter mit dem Thema Hund.

Die verschiedenen Hunderassen, das Verhalten und die Körpersprache des Hundes sind Themen, genauso wie Kommandos und der Umgang mit fremden Hunden. „Welche Verantwortung man übernimmt, wenn man sich einen Hund zulegt, müssen die Kinder lernen“, erläutert Sabine Jensch.

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