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Brigachtal Heikles Jahr liegt hinter SV Überauchen

Der Sportverein Überauchen muss zwei Trainierwechsel verkraften, nun macht das Reserveteam Probleme.

Wo Licht ist, ist bekanntermaßen auch Schatten. So könnte man die vergangene Saison des Sportvereins Überauchen zusammenfassen. Zunächst trennte sich der Verein nach einem vierten Abschlussplatz am Ende der Saison vom langjährigen Trainer Hannes Feucht. Es folgte mit Trainer Ralf Helmer ein neuer Hoffnungsträger. Doch auch dieser blieb nur für sieben Spiele und warf nach einer ernüchternden Vorrunde mit nur vier Punkten enttäuscht das Handtuch.

Helmers Wechsel zum DJK Villingen sei ein echter Hammer gewesen, sagte Frank Albrecht, der nun zusammen mit Sigurd Bickmann die Verantwortung für die aktiven Mannschaften trägt. Derzeit rangiert der SV in der Bezirksklasse auf dem elften Platz.

Problem: Neben dem Trainerwechsel gibt es offenbar noch weitere Punkte, die dem Verein Sorgenfalten auf die Stirn treiben. So sieht SV-Chef Otmar Fehrenbacher die Tatsache, dass nur noch ein äußerst dezimiertes Reserveteam zur Verfügung stehe, als mittlere Katastrophe. "Auf dem Papier ist beim SV alles in Ordnung, doch ohne zweite Mannschaft, sind wir zum Sterben verdammt", brachte es Fehrenbacher in einer schwach besuchten Versammlung im Vereinsheim schließlich auf den Punkt. Persönlich enttäuscht ist Fehrenbacher auch von die Tatsache, dass eine Theateraufführung zwar geplant war, dann allerdings doch nicht stattfand.

Etwas optimistischer schaut der Vorsitzende im Bezug auf das Dorffest in die Zukunft: Zwar sei die erstmalige Teilnahme beim Dorffest im vergangenen Jahr noch nicht das Gelbe vom Ei gewesen, aber dennoch wolle der SV auch in diesem Jahr auf dem Dorfplatz aufschlagen, hieß es.

Positives kam hingegen vom SV-Förderverein, den Jürgen Effinger seit vielen Jahren mit viel Umsicht leitet. Gerade die Schrottsammlung und der schwäbische Kabarett-Abend im vergangenen Herbst habe ein "hübsches Sümmchen" in die Vereinskasse gespült. Klaus Neininger, der die Kasse betreut, gab die schwarzen Zahlen wieder. Mit einem deutlichen Plus schloss man die Jahresbilanz damit bestens ab. Mit viel Witz war der Bericht von Paul Ritzmann versehen. Er erzählte von den Aktivitäten der vereinseigenen Ski- und Wandergruppe, die offenbar im Laufe des Jahres so manches spaßige Erlebnis auf ihren Touren hatten. Er bat abschließend um Verständnis dafür, dass man bei fünf Zentimeter Neuschnee leider noch keine Langlaufspur hatte loipen können.

Bei den Wahlen löste Lars Mayer den langjährigen Schriftführer Tobias Willmann ab. Neuer Beisitzer ist Patrick Lacher, der auf Gustav Lacher folgte. Zweite Schriftführerin blieb Isabell Zimmermann.


Ehrungen

Ehrungen verteilt Otmar Fehrenbach immer gerne. Krankheitsbedingt konnten diese jedoch die Wenigsten persönlich in Empfang nehmen. Daher werden sie an die Jubilare nachgereicht, hieß es. Seit 50 Jahren passive Mitglieder sind: Herbert Doser, Josef Neininger und Roland Willmann. Hans Bärenbold ist 35 Jahre, aktiv. Seit 25 Jahren spielt Waldemar Folwaczny und seit zehn Jahren aktiv sind Lars Mayer, Patrick und Markus Fehrenbacher (kd).

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