Mein
21.05.2012  |  0 Kommentare

Brigachtal Ausstellung zeigt Welt der Bienen

Brigachtal -  Mit einer Ausstellung unter dem Motto „Bienenvölker und Imkerei“ wartet derzeit die „Gesellschaft für Altertums- und Brauchtumspflege“ im alten Überaucher Schulhaus auf. Auch am Wochenende kamen wieder einige Gäste, um sich über dieses Thema zu informieren.In erster Linie sind dort verschiedenartige, überwiegend historische Gegenstände aus dem Bereich Bienenzucht zu sehen.

Betty und Hilmar Neugart aus Tannheim lassen sich von Carola Richter die Verfahrensweise einer historischen Honigschleuder anschaulich erklären.  Bild: Dorer



Als Hauptattraktion gilt ein sehr anschaulich gestalteter Bienenstock. Dieser Bienenstock hat auch ein Innenleben, das der Besucher durch das Plexiglas ohne Gefahr verfolgen kann. Auch können die Bienen von dort nach außen schwärmen.

Noch immer gelten Bienen ja als Symbol des Fleißes und der Sparsamkeit. Unermüdlich Arbeitsbienen sind im Sommer damit beschäftigt, die Honigproduktion voranzutreiben. Und sogar die Bienenkönigin ist dort zu erkennen. „Sie wurde allerdings mit einem grünen Punkt versehen, sodass sie ein wenig hervorsticht“, erklärt Carola Richter, die über die Ausstellung informiert.

Auf dem Rundgang auf 50 Quadratmetern können historische Bienenkörbe begutachtet werden. Da gibt es den „badischen Vereinsstock“ ebenso zu sehen, wie den „Donautäler Vierkantkorb“. Viele dieser Körbe sind zwischen 100 und 150 Jahre alt.

„Das Thema Bienen und Honig beschäftigt die Menschheit schon seit vielen hundert Jahren. Schließlich galt Honig in der Antike als einziges Süßungsmittel“, erklärt Carola Richter. Sie gibt auch viele Tipps und Anregungen zur Imkerei und Bienenaufzucht, während sie durch die Ausstellung führt.

Außerdem gibt es ein Königinnenhäuschen zu sehen. Dort nimmt die Fortpflanzung und die Entstehung eines neuen Bienenvolks seinen Anfang. „Nach fünf Jahren muss eine Königin ihre Regentschaft beenden“, berichtet die Bienenkennerin.

Natürlich hat jeder Bienenstock auch einen Imker, der wird landauf landab als Bienenvater bezeichnet. Bienen sind edle Tiere; sie fressen nicht, sie essen und auch ihr Ende wird als Absterben bezeichnet.

Doch wie entsteht eigentlich Honig: Die Bienen sammeln auf ihren Flügeln den Nektar ein. Bereits bei der Aufnahme werden bieneneigene Substanzen zugegeben, sodass zu diesem Zeitpunkt schon die Umwandlung in Honig beginnt. Neben Honig produzieren Bienen auch das begehrte Bienenwachs. Schon im Altertum war das Wachs eine echte Kostbarkeit.

Korrektur-Hinweis Korrektur-Hinweis melden Korrektur-Hinweis
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
 Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln

Jetzt Newsletter anfordern:
© SÜDKURIER GmbH 2014