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Brigachtal 32 Teams aus sieben Ländern beim Internationalen Modellballontreffen

Das 28. Internationale Brigachtaler Modellballontreffen hat in den vergangenen Tagen 32 Teams aus sieben Nationen nach Brigachtal gelockt

Vom Wetter her war das 28. Internationale Brigachtaler Modellballontreffen wahrlich nicht begünstigt. Dennoch zog Chef-Organisator Richard Bölling am Ende eine positive Bilanz: „Es war wieder ein Treffen der guten Laune und der Freundschaft“, sagte Bölling. Wenigstens konnten das so genannte „Nightglow“ (Nachtglühen) und einige Ballon-Wettfahrten bei ganz guten Bedingungen durchgezogen werden, womit auch gleich die Höhepunkte des Ballontreffens aufgezählt wären.

Die viertägige Veranstaltung zog trotz des Regens zahlreiche Zaungäste in ihren Bann. Mit 32 Teams aus sieben Nationen verzeichnete das Treffen eine leicht rückläufige Teilnehmerzahl. Laut Organisator Bölling ist es dennoch das weltweit älteste und zugleich größte Treffen dieser Art. Obwohl das vielschichtige Sprachengewirr bei diesem internationalen Event groß war, schienen alle Akteure die gleiche Sprache zu sprechen: „Modellballonfahren unter Freunden“, was auch das erklärte Motto der Veranstaltung war. Eine große Anzahl der Modellballonfahrer gehörte schon zu den Stammteilnehmern. Mit dabei waren auch wieder Crews aus England, die eine rund 1000 Kilometer lange Anreise nach Brigachtal nicht scheuten, um unter Gleichgesinnten ihr kunterbuntes Hobby zu präsentieren. Gestartet war das Treffen schon am Tag der Deutschen Einheit mit der „Nacht der Ballone“ an der prächtig ausgeleuchteten Linachtalsperre bei Vöhrenbach. Auch das Nachtglühen bei der Tannheimer Nachsorgeklinik am Samstagabend verfolgten zahlreiche Besucher. Natürlich war ein gewisser Ehrgeiz unabdingbar, um bei den Wettfahrten gut abzuschneiden, schließlich winkten den Erstplatzierten Auszeichnungen in Form von funkelnden Pokalen, die dann später in der Überauchener Halle verteilt wurden. Dort war auch Dreh- und Angelpunkt. Im Hauptquartier wurde gegessen und geschlafen. Aber auch der gesellige Aspekt und das Fachsimpeln unter den Teilnehmern kamen nicht zu kurz.

Die Bewirtung auf der Festwiese und in der Halle hatte wiederum der SV Überauchen in glänzender Weise organisiert. Am Samstagnachmittag ging es bei recht trockenem Wetter dann nach Tannheim. Dort gab es eine Fuchsjagd. Viele der Zuschauer staunten nicht schlecht, wie im Handumdrehen so ein Miniballon gefüllt war und einer nach dem anderen 'gen Himmel stieg. Überwiegend gab es diesmal die klassischen runden Ballone. Da zog natürlich der „Bölli“ in Lederhosenoptik, in Anlehnung an Richard Bölling, alle Blicke auf sich. Die Präsentation des neu erschienenen Buches mit dem Titel „ Bölli's zauberhafte Verwandlung“, von Vivien Horesch rundete die Sache ab.

Die Anfänge

Der Name Richard Bölling ist im Zusammenhang mit den großen Heißluftballonen schon lange weit über die Region von Brigachtal ein Begriff. Doch nicht nur die „Giganten der Lüfte“ haben es ihm seit fast 30 Jahren angetan. Nahezu genauso lang beschäftigt er sich mit den Ablegern, den Miniballons. Damals begann er damit, diese Minis zu bauen. Im Jahr 1985 richtete der Modellbaukonstrukteur das erste internationale Brigachtaler Modellballtreffen mit 19 Beteiligten aus drei Ländern aus. Die Rekordbeteiligung gab es bei der 25. Auflage, mit 62 Teilnehmern. (kd)

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