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Hochschwarzwald Jungendmusikschule Hochschwarzwald feiert 40-Jähriges

Festjahr wird im Birklehof am 26. März eröffnet. Landesjugendorchester gastiert in Löffingen.

1977 wurde die Jugendmusikschule Hochschwarzwald aus der Taufe gehoben. Mit zahlreichen hochkarätigen Konzerten, mit einem Flashmob am 25. Juni in Hinterzarten, mit offenem Unterricht und mit dem Besuch des Landesjugendorchesters am 5. November in Löffingen wird man dieses Jubiläum feiern. Eröffnet werden die Feierlichkeiten am kommenden Sonntag, 26. März, in Hinterzarten.

  • Gründung: Die Geburtsstunde der Jugendmusikschule datiert zwar am 26. September 1977, doch eigentlich waren es Franz Josef Meybrunn und Walter Schreier, welche schon 1960 eine Kreismusikschule einführten. Die Gründungsversammlung fand in Waldau in der "Traube" statt. Einstimmig, so kann man im damaligen Zeitungsbericht lesen, hätten sich die Bürgermeister für die Förderung der außerschulischen Jugendausbildung ausgesprochen. Zuvor hatte der damalige Landrat Emil Schill erklärt, dass aus allen Winkeln des Landkreises jugendmusikalische Klänge erschallen sollen.
  • Trägermeinden: Die Jugendmusikschule wird noch heute durch die Gemeinden Titisee-Neustadt, Friedenweiler, Löffingen, Lenzkirch, Feldberg, Schluchsee, Hinterzarten, Breitnau und Eisenbach und den Landkreis als Mitglieder getragen. Zum Vorsitzenden wurde der Lenzkircher Bürgermeister Klaus Denzinger, zum Stellvertreter Hans Schmider (erster Beigeordneter der Stadt Titisee-Neustadt) und der Löffinger Bürgermeister Dieter Mellert gewählt. „Die Geschäfte der Jugendmusikschule, die ihren Sitz in Titisee-Neustadt und ihre Geschäftsstelle in Rötenbach erhielt, führen Bernhard Stegerer aus Rötenbach und als Vertreter Siegfried Scharf (Kassenverwalter)", hieß es damals. Als musikalischen Leiter wurden der Löffinger Stadtmusikdirektor Artur Grübel und als Stellvertreter der Musikdirektor aus Titisee-Neustadt, Robert Mayer, bestellt. Der Fachbeirat setzte sich zusammen aus Leopold Winterhalder für die Blasmusiker und Josef Benitz aus Löffingen für die Sänger. Die Wahl eines Handharmonika-Vertreters sollte nach der Gründungsversammlung bestimmt werden.
  • Ziel: Das Ziel damals wie heute ist klar gesteckt: Einen wesentlich Beitrag zur musikalischen Erziehung und Ausbildung der Jugend zu leisten, deren Interessen mit diesem erweiterten Angebot und den musikalischen Horizont der Schüler zu erweitern, deren Talente zu entdecken und diese dann bis hin zum Berufsmusiker zu fördern. Auf keinen Fall werden die Jugendmusikschule eine Konkurrenz zu den Musikvereinen sein, sondern mit diesen soll ein partnerschaftliches Verhältnis gepflegt werden. Diese Ziele wurden schon längst erreicht, sogar überschritten.
  • Ausbildung: Heute bildet die Jugendmusikschule den Nachwuchs in den Musikvereinen aus, fördert die musikalische Bildung in verschiedenen Kooperationen vom Kindergarten bis zum Förderzentrum und deckt das gesamte Portfolio vom Babyalter bis zu den Senioren ab. Heute stehen die Verantwortlichen der Jugendmusikschule mit dem musikalischen Leiter Götz Ertle und Geschäftsführer Walter Disch vor weitaus größeren Herausforderungen. In dem kleinen Zeitfenster von heute wie etwa die Ganztagsschule die musikalische Bildung und Kultur zu integrieren.

Auftaktveranstaltung

Das Jubiläumsjahr der Jugendmusikschule startet am kommenden Sonntag, 26. März, um 17 Uhr im Internat Birklehof in Hinterzarten. Die Gäste, darunter auch Landrätin Dorothea Störr-Ritter und der Landesvorsitzende der Landes-Musikschulen, Matthias Hinderberger, werden mit einen imposanten Querschnitt der Musik und Gesang der Jugendmusikschule verwöhnt werden. Bereits am Sonntag, 2. April, wird es in Rötenbach das Konzert der Streicher geben, dazu eine historische Ausstellung der Geigen aus Rötenbach. (pb)

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