Hochschwarzwald Hochschwarzwald Card ein Erfolgsmodell

Hochschwarzwald Tourismus GmbH zieht Jahresbilanz zur Gästekarte, die immer gefragter ist.

Als die Hochschwarzwald Card vor sechs Jahren eingeführt wurde, gab es viele Kritiker. Heute ist die Card, die 2016 über 290 000 Mal ausgehändigt wurde, das große Zugpferd für Touristen und besitzt trotz vieler Nachahmer immer noch ein Alleinstellungsmerkmal. „Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH ist jetzt im neunten Jahr und hat die Gemeinden zusammengeschweißt“, betonte Stefan Wirbser, Vorsitzender der HTG, bei der Hauptversammlung der Nutzer und Leistungsträger in Altglashütten. Auch andere Gemeinden möchten jetzt mitmachen. „Aber sie müssen auf uns zukommen“, erklärte Wirbser. Allerdings gilt die Devise: „Wo Hochschwarzwald draufsteht, muss auch Hochschwarzwald drin sein“. Vorstellen kann man sich bei der HTG, dass die Gemeinde Todtmoos, die neu einsteigen will, zum Hochschwarzwald passt.

Selbst im Urlaubsland Österreich würden die Touristiker auf die Destination Hochschwarzwald als gutes Beispiel schauen, informierte Geschäftsführer Thorsten Rudolph. Er stellte auch klar, dass beispielsweise bei den Gästen die Natur nicht unbedingt ein Potential zur Differenzierung biete und deshalb kein Wertstellungsmerkmal ist. „Aber wir haben die Card Nummer eins und das ist der Fokus“, erklärte er. Damit es so bleibt, sei es wichtig, sich auf diese Dinge zu konzentrieren und zu zeigen, wo der Hochschwarzwald spitze sei. „Die Deutschen haben das intensivste Heimatgefühl und das müssen wir entwickeln und weitertragen, um auch in Zukunft Rentabilität zu erreichen“, informierte er über die Ziele der HTG.

Deutliche Erfolgszahlen präsentierte Ulrike Brodscholl, die für die Hochschwarzwald Card zuständig ist. „Nach sieben Jahren haben wir einhundert Partner auf der Card und an der Spitze steht das Badeparadies Schwarzwald, das 131 203 Cardbesitzer besuchten“, stellte sie die Erfolgszahlen vor. Neu dazu gekommen sind dieses Jahr der Golfclub Königsfeld, der Rothaus Express, die Fundorena und das Radonbad in Menzenschwand. Über 370 Gastgeber, das ist jeder Fünfte, gibt die Card an seine Gäste weiter und jeder dritte Gast benutzt sie. Über 1,2 Millionen Übernachtungen mit Gästecard sorgen für eine Steigerung um 8,9 Prozent gegenüber 2015. Die Gäste haben die Card über 667 000 Mal genutzt, von der Feldbergbahn über das Badeparadies zu den Museen und der Fundorena. „Das sind 8,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor und trotzdem nutzen die Gäste die Card mit einer Nutzung von 76 Prozent nicht über Gebühr aus“, informierte Brodscholl. 165 000 Cardbesitzer zog es in die Bäder, wobei das Badeparadies der Spitzenreiter ist. Zu den Top Ten gehören auch der Liftverbund Feldberg und die anderen Lifte mit 111 780 Gästen. 120 000 Mal wurde der Wintersportbereich ausgewählt und 93 008 Gäste nutzten die Card zum Bootfahren. Thema war außerdem das neue komplett veränderte Cardsystem, das die Ausgabe erleichtern soll. Der Austausch der Geräte ist endgültig bis Ende September geplant. Geändert wird auch die Plattform der HTG-Homepage und den Gastgebern steht mit der neue Reiseführer App ein effizienterer und neuartiger Service zur Verfügung, der die Buchungen erleichtert.

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