Mein
28.03.2012  |  von  |  0 Kommentare

Breisgau-Hochschwarzwald Gastronomen mit Herz für Umwelt

Breisgau-Hochschwarzwald -  Die Gastronomen im Hochschwarzwald gehören in Sachen Umwelt zu den Vorreitern in Baden-Württemberg: Zehn innovative Hoteliers wurden gestern im Hotel Waldeck in Feldberg-Altglashütten für Ihr Umweltengagement mit dem Zertifikat „Dehoga-Umweltcheck“ belohnt.„Ihre Betriebe gehören neben einem einzigen ausgezeichneten baden-württembergischen Betrieb, zu den ersten Betrieben mit dem Umweltsiegel „Dehoga-Umweltcheck“, freute sich Michael Erfurth, Kreisvorsitzender des Deutschen Hotel und Gaststättenverbands (Dehoga) im Hochschwarzwald.Zusammen mit Alexander Hangleiter von der Dehoga Freiburg übergab er die begehrten Zertifikate, in Bronze, Silber und Gold. Neben großen Hotels wie beispielsweise das „Ferien und Wellnesshotel Erfurth's Bergfried“ oder das „Hotel Kesslermühle“ in Hinterzarten bemüht sich auch der Löffinger Gasthof „Linde“ von Christina und Michael Messmer, um die Umwelt. „Zu uns kommen viele Wanderer und die übernachten gerne dort, wo etwas für die Umwelt getan wird“, erklärte Seniorwirt Rolf Messmer, der die die bronzene Urkunde entgegennahm.

Stolz können Gastronomen aus dem Hochschwarzwald das erste „Dehoga Umweltcheck Zertifikat“ entgegennehmen: von links Johannes Dünnebake, Hotel Schlehdorn (Altglashütten), Stefanie und Florian Stoll, Hotel Waldeck (Altglashütten), Daniela Weingart, Schwarzwaldhof (Hinterzarten), Walter Wimmer, Hotel Adler (Bärental), Michael Erfurth, Erfurth's Bergfried (Hinterzarten), Marc Messmer, Hotel Kesslermühle (Hinterzarten), Rolf Messmer, Gasthof Linde (Löffingen) und Alexander Hangleiter, Dehoga Freiburg.  Bild: Kerdraon



Junghotelier Florian Stoll und seine Schwester Stefanie vom Hotel Waldblick in Altglashütten, sehen es ähnlich. „Die Gäste schauen beim Buchen schon darauf und wenn sie bei uns sind, lassen sich dann bei einer Führung unsere Blockheizkraftanlage erklären“, verraten sie.

Gestartet wurde die Energiekampagne gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium im Jahre 2006. Im Hochschwarzwald startet die Kampagne am 1. Dezember 2011. Der Umweltcheck wurde für die spezifischen Anforderungen des Gastgewerbes und seiner vorrangig klein- und mittelständisch geprägten Betriebe konzipiert. „Wir leben hier in einer intakten Umwelt und die Gäste kommen deswegen zu uns“, verdeutlichte Erfurth. Mit dem Zertifikat zeigen wir, dass wir voll dahinter stehen“, betonte er weiter.

Bewertet wurden beim Umweltcheck die Kriterien Abwasser und Frischwasserverbrauch, Erzeugung von Abfall, Energie und Lebensmittel. Je nach Betriebstyp werden Werte ermittelt, wie beispielsweise der Wasserverbrauch. Dabei teilen die Betriebe ihre Zahlen mit und müssen auch Rechnungen und Lieferscheine vorlegen. „Die Auswertung bringt es dann ans Licht, inwiefern ein Betrieb über dem Durchschnitt liegt“, informierte Erfurth. „Wenn wir regionale Produkte verwenden, verkürzen sich auch die Transportwege“, appellierte er an das Umweltbewusstsein seiner Kollegen. Angesichts der Tatsache, dass sich bereits 100 weitere Betriebe angemeldet haben, blickt Erfurth zuversichtlich in die ökologische Zukunft.

Korrektur-Hinweis Korrektur-Hinweis melden Korrektur-Hinweis
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
 Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln

Jetzt Newsletter anfordern:
© SÜDKURIER GmbH 2014