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28.03.2012  |  0 Kommentare

Breisgau-Hochschwarzwald Blasmusikverband fördert Ausbildung

Breisgau-Hochschwarzwald -  Blasmusik ist auch bei der heutigen Jugend in, was die Zahlen beim Blasmusikverband Hochschwarzwald zeigen. Elf Bläserjugenden mit 1028 Jugendlichen gehören dem Verband an, der die Ausbildung als Schwerpunkt setzt.

Seit Jahren engagiert sich Markus Bölle aus Reiselfingen für die Bläserjugend des Blasmusikverbands Hochschwarzwald. Präsident Markus Kleiser (links) würdigt dies mit der bronzenen Verdienstnadel.  Bild: Gerold Bächle



Dass man hier auf dem richtigen Weg ist, zeigen nicht nur die vielen Jugendmusikerleistungsabzeichen, sondern vor allem mit dem neu gegründeten Verbandsjugendblasorchester setzte der Blasmusikverband ein beachtliches Zeichen. „Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Bläserjugend im vergangenen Jahr wurde ein Verbandsjugendblasorchester gegründet, welches beim Jubiläumskonzert beeindruckte“, freute sich der Präsident des Blasmusikverbands, Markus Kleiser, bei der Hauptversammlung. Das Projekt Verbandsjugendblasorchester habe das Jahr gekennzeichnet, erklärte der Vorsitzende der Bläserjugend, Markus Bölle aus Reiselfingen. Das Konzert sei eine Werbung für die Blasmusik gewesen, so Bölle. Dies sei vor allem Verbandsdirigent Götz Ertle zu verdanken, der nicht nur das Projekt ins Leben rief, sondern es auch hervorragend begleitete.

Die Fortbildung im Ausbildungsbereich wurde durch verschiedene Workshops und Weiterbildungen seitens des Verbands intensiviert. Obwohl viele Vereine das Jugendmusikerleistungsabzeichen als Eintritt in den Musikkörper sehen, gingen diese im vergangenen Jahr leicht zurück. So konnte Markus Bölle 2011 121 Leistungsabzeichen in Bronze (zuvor waren es 160 und im Jahr 2009 sogar 167) überreichten. Bei den Abzeichen in Silber war die Tendenz ebenfalls fallend, 2011 absolvierten 56 Schüler das Abzeichen, im Jahr zuvor waren es noch 64. Das Leistungsabzeichen in Gold ist sehr schwierig, im vergangenen Jahr besuchte kein Nachwuchsmusiker dafür die Blasmusikakademie in Staufen.

Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderung. Wiedergewählt wurde Sandra Haage (zweite Vorsitzende) und Kassiererin Andrea Ketterer.

Bereits im Vorfeld hatte das Seniorenorchester seine neue Führungsmannschaft gewählt, mit Vorsitzendem Albert Reich (Lenzkirch), Stellvertreter Hermann Vogt (Stegen), Kassierer Manfred Waldvogel (Eisenbach), Schriftführer Oskar Menner (Neustadt). Dirigiert wird das 41-köpfige Seniorenorchester, das traditionelle Blasmusik spielt, von Wolfgang Spiegelhalder aus Vöhrenbach. Musik einfach nur als Spaß am gemeinsamen Spiel steht hier im Vordergrund.

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