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Bräunlingen Schlankheitskur tut Bräunlingens Zunftball gut

13.02.2012
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– Dass Narren sehr gut kochen und damit sogar tolle Stimmung in die Halle bringen können, bewies die Bräunlinger Narrenzunft beim Zunftball, als die „Zunftkochi“ (Simon Rütschle, Markus Kern, Christa Schorpp) ein hervorragendes fünfgängiges Menü mit schmackhaften Dessert kredenzten und somit die närrische Linie vorgaben.Vom Schneewitschen und dem Wolf, einigen rauen Gesellen mit scharfen Pistolen im Westernsalon und einem Narrengericht mit Bräunlinger Urteilen gab es zu sehen. Bürgermeister Jürgen Guse und Zunftmeister Karl – Heinz Scherzinger bereiteten in einer öffentlichen Kochwettsitzung Obstsalat zu.

Die Traumtänzerinnen tanzten nachts im Theater, und sogar Tarzan und Jane machten einen Besuch, von vielen Eingeborenen begleitet, auf der Bühne. Die Traumtänzerinnen als Dessert des Fasnetmenus entführten mit einer tollen Choreografie und viel Rhythmus in die Theaterwelt. Die umwerfende und ausdrucksstarke Performence begeisterte die Narren, denn alle standen, klatschten bei der Zugabe, was den tollen Vortrag zur Freude der Besucher verlängerte. Von vielen als angenehm empfunden war der kompakte Rahmen des Zunftballes, denn kurz nach 24 Uhr wurde der Programmteil des Abends mit Dankesworten des Zunftmeisters abgeschlossen.

Alles begann ganz traditionell: Mit dem Einmarsch der historischen Gruppen, wobei vor allem die fauchenden und wütenden Urhexen wieder ungewöhnliche Wege über und unter den Tischen zur Bühne fanden. Sie schlachteten den Bock, zeigten die spektakuläre Hexenpyramide und die Hansel zeigten den Schwertritus. Viel Gelächter brachten die ausgesuchten Hanselliedle.

Nicht zimperlich ging es im Salon „Dä Schuä vom Mani“ zu, als Thomas Fehrenbach und seine TuS-Turner Wildwestatmosphäre in die Halle brachten und auch sportliches boten. An einem Seil schwang sich Tarzan über die Bühne und zeigte mit den Ureinwohnern, dass sie tolle Rhythmen auf schnelle Musik mit viel Ausdruckskraft tanzen können.

Birgit Beger und ihre U- und Ü-30-Riegen versetzten alle Besucher ins Dschungelland. Etliche närrische Straftaten, darunter die „Selbstentführung“ in einem Kofferraum und das zu späte Spielen des Narrenmarsches durch Dirigent Dangel, wurden mit lösbaren närrischen Strafen belegt. „Dä runde Tisch“ glossierte als Narrengericht einige Geschichten aus Bräunlingen.

Dass Rotkäppchen und der Wolf auf aktuelle Musik gut tanzen und sich auch vertragen können, zeigten die „Blume Narren“ (Christa Schorpp), wobei der Wolf viel Angst vor der Großmutter hatte. Der Nachtisch beim närrischen Menu der Narrenzunft boten die Traumtänzerinnen (Isabell Hummel) die in verschiedenen farbenrohen Kostümen eine tolle, phantasievolle Choreografie boten und beim Schlusstanz alle vereint nochmals fast überschäumende Stimmung in die Halle brachten.

Ein herausragender Zunftball 2012, der sich in die Reihe der närrischen Höhepunkte der letzten Jahre einreihte. Zwischen den Nummern lockten „Passadenas“ und Stadtkapelle auf die Tanzfläche. Nach dem offiziellen Schluss wurde in Bar und Halle weiter feiert.

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