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29.04.2012  |  0 Kommentare

Allgäu-Orient-Rallye Etappe 01: Oberstaufen-Prakh (Österreich Steiermark) (567km)

Allgäu-Orient-Rallye -  Um die 6666 Kilometer zählt die Allgäu-Orient-Rallye, die insgesamt 16 Tage dauert. Seit Samstag ist das "Team 71" unterwegs. Nicht mittendrin, aber ganz dicht dabei ist der SÜDKURIER. Hier schildern die Fahrer ihre Erlebnisse.

 Bild: Team 71

 Bild: Team 71

 Bild: Team 71

 Bild: Team 71

 Bild: Team 71



"Unser Team ist am Fr. um 19.00 Uhr endlich in Oberstaufen angekommen nachdem wir noch Abschiedskorsofahrten durch Sumpfohren, Bräunlingen, Donaueschingen und Rottweil gemacht haben. Selbstverständlich sind wir ohne Navi nach Oberstaufen gefahren! Generalprobe bestanden! Als wir dort angekommen sind ließen wir uns einschreiben. Die erste Information die wir bekamen war, dass wir das Roadbook in Immenstadt „erorbern“ müssen! Was uns da erwartete war nicht klar!

Nachdem wir die Startnummern bekommen und an unsern Autos angebracht hatten, war unsere nächste Aufgabe unser Nachtquartier aufzuschlagen. Dieses bestand aus Iglo Zelten! Leider war es schon dunkel so dass dies gar nicht so einfach war. Das komplette Team ist danach noch in die Halle zur Vorstadtparty gegangen um dort das sogenannte Feierabendbier zu genießen!


Nach einer kurzen und nicht sonderlich erholsamen Nacht im Zelt begann der Tag morgens schon um 6 Uhr zum traditionellen Weißwurstfrühstück mit alkoholfreiem Weizenbier! Um halb 9 war der Start geplant der sich leider etwas verzögert hatte! Es gab Anspachen z.B vom Organisations-Komitee Chef Wilfried Gehr, von katholischen, muslimischen und evangelischen Priestern, vom Vertreter des jordanischen Königshauses und vom Rallyebeauftragten von  Aserbaijan. Um viertel vor neun ging dann das erste Team über die Startrampe! Unmittelbar danach folgten mehr oder weniger im Minutentakt die nachfolgenden Teams!  Die Zeit bis zu unserer Rampenfahrt  zog sich doch recht lang, aber um halb 11 war für uns der große Zeitpunkt! Nach der Rampe bekamen wir noch ein zusätzliches Musikinstrument zu unserer Trompete, die wir aus der Heimat mitgebracht haben, dazu. Es war ein E Bass. Wir haben Glück denn Andy beherrscht dieses als einzigstes Instrument!

So nun ging die Reise los. Zielort war der Kletterpark in Immenstadt! Es war nun die Aufgabe gestellt das Roadbook aus diesem Kletterpark zu erobern.Unser Zimmermann Schorsch, der lufitge Höhen gewohnt ist, hat sich freiwillig zu dieser Aufgabe gemeldet! Die restlichen Teammitglieder waren sichtlich erleichtert. Nachdem diese mit der Sesselbahn oben angekommen waren hieß es Team auf Schorsch zu warten und hoffen dass er diese Prüfung besteht. Er hat es nach wenigen Minuten geschafft und dabei auch einige „Konkurrenten“ überholt. Nun hieß es mit der Sommerrodelbahn zurück ins Tal und nach Missen um dort ein Sixpack Bier abzuholen. Dies war eine weitere Aufgabe die wir aus dem Roadbook erfahren haben. 4 Flaschen von diesem Sixpack müssen gegen anderes Bier aus verschiedenen Ländern getauscht werden! Die restlichen zwei einen Offiziellen (Polizist, Bürgermeister, ect..) geschenkt werden. Selbstverständlich muss dies während der Rallye alles fotografisch dokumentiert werden.

Jetzt ging die Reise also los! Zielort für Tag 1 war Prankh. Dort hat Andys Tante uns eingeladen bei ihr Kost und Logie zu geniessen!  Nach ein bis zwei Bergpässen, die nicht die letzten für heute sein sollten, sind wir an der österreichischen Grenze angelangt. Hier mal kurz mit allen Rallyeteilnehmern ein Bild von dem Grenzüergang geschossen, dass auch eine Aufgabe aus dem Roadbook ist und weiter gings zur nächsten Tanke um Sprit zu fassen! Immerhin ist in Österreich der Sprit bis zu 20 Cent pro Liter billiger als in Deutschland.

Die Route war festgelegt und Ankommenszeit war auf 21 Uhr geplant, was sich später als eine grobe Fehleinschätzung herausstellte.

Nach ca. 100 km haben wir eine Teilaufgabe erfüllt. Wir haben in Zirl tatsächlich nette Polizisten gefunden denen wir eine Flasche Bier überreicht haben. Trinken wollten sie es jedoch leider nicht.  Die weitere Etappe ging über Innsbruck und Kitzbühel . Die Fahrt war zu dieser Zeit recht anstrengend, da das Thermometer teilweise über 30 Grad geklettert ist! Schwitzen und Sonnenschutz für unsere Cabriopiloten war angesagt! Der Zeitplan wurde zu dieser Zeit schon mehrmals nach hinten korrigiert. Die Alpenpässe haben sehr viel Zeit geschluckt!"

Im SÜDKURIER-Themenpaket finden Sie spannende, kuriose und ärgerliche Geschichten sowie Bilder und Videos von SÜDKURIER-Leserreportern aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg.

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