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Bräunlingen Bräunlinger Zunftball im neuen Fasnettempel

Die Narrenzunft Eintracht bietet in der sanierten Stadthalle ein buntes närrisches Programm.

Endlich wieder Zunftball in der Stadthalle, im neuen Fasnettempel in der Narrenhochburg Bräunlingen, sagten nicht wenige Bräunlinger, die sich auf morgen, Samstag, freuen, wenn die Narrenzunft Eintracht zum ersten Höhepunkt der närrischen Tage zum Zunftball unter dem Motto „Das Alte ist gestürzt, neues Leben blüht aus den Ruinen“ in die sanierte Stadthalle einlädt.

2014 und 2015 mussten die Bräunlinger Narren wegen der Stadthallenrenovierung auf die konzentrierte närrische Veranstaltung verzichten. Dafür traten die Gruppen dezentral in den Lokalen und Gasthäusern der Kernstadt auf, was auch seinen besonderen Reiz hatte. Doch nun verlagert sich das Geschehen wieder in die Stadthalle, was die Narrenzunft mit den Worten anpries: „Erlebt ein neues, knackiges sowie heiteres, närrisches Programm und nutzt die Möglichkeit, beim Zunftball ganz nahe am Ort des Fasnetgeschehens zu sitzen.“

Auch Zunftmeister Karl-Heinz Scherzinger freut sich, wie alle anderen Narren, auf den Zunftball in der sanierten Halle, die mit einer neuen Dekoration närrisch, farbenfroh und ideenreich geschmückt ist und einen tollen unterhaltsamen Abend vom Tanz bis hin zur Persiflage und etlichen Glossierungen verspricht.

„Alle können an diesem Abend auf die Fasnetbrille verzichten, denn die Sicht auf die närrische Bühne bleibt in diesem Jahr ungetrübt“, meint die Narrenzunft. Neben den historischen Gruppen, die mit etlichen traditionellen Aktionen, wie den Hanselsprüchen und der Hexenpolka, den Auftakt des Zunftballes bilden, haben sich 2016 sieben bunte Gruppen auf den Zunftball vorbereitet. Sie werden ein zeitlich etwas gestrafftes närrisches Programm bis voraussichtlich gegen 24 Uhr bieten.

Die Turner (Hermann Miller), die im Bett liegen, gepflegt werden und träumen, nehmen sich bei ihrem Kopfkino selbst auf die Schippe. Das Märchen „Der Froschkönig“ haben sich die Blumennarren (Sabine Scheu, Christa Schorpp) als ihren närrischen Beitrag ausgesucht, bevor die Trommler (Beni Fritsche, Oliver Gehringer) bei der „Sendung mit der Maus“ viele lustige Lach- und Sachgeschichten, auch über sich selbst, närrisch vortragen. In der anschließenden Pause spielt der Alb-Express zur Unterhaltung auf. Das Spottstudio der U-30-Damen (Birgit Beger) zeigt nach der Pause unter anderem einige flotte Tänze in toll geschneiderten Kostümen, bevor der Narrenrat (Günter Teichgräber, Stefan Hummel) zeigt, dass er gut verschiedene Märchen, mit aktuellen Themen gemischt, erzählen kann.

„Waschweiber am Brändbach“ kommen auf die Bühne (runder Tisch, Christoph Dold, Ralf Moosbrugger) und erzählen viel neue und alte Stories über das Bräunlinger Stadtgeschehen. Mit einem kurzen langsameren Titel beginnen die Traumtänzerinnen (Isabell Scherzinger, Valerie Albert, Franziska Hummel, Sarah Schmid) den Abschluss der Auftritte. „Tanzen ist träumen mit den Füßen“ sagten die Tänzerinnen, die mit verschiedenen farbenfrohen Kostümen und unterschiedlichen Rhythmen, bei schneller Musik, sich präsentieren werden.

Den Besuchern wird ohne Zweifel in der sanierten Halle ein Zunftballprogramm geboten, das an die bisherigen Fasnetfeste, nun im neuen Schmuckkästle, nahtlos anknüpfen wird.


Zunftball

Der Zunftball beginnt am Samstag, 30. Januar, um 19.30 Uhr. Ein Märchenbuch, das von Narrenrat Simon Rütschle immer weitergegeben wird, erzählt nicht nur alte Geschichten. Auch Ehrungen verdienter Narren sind eingeplant. (dm)

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