Blumberg (bal) Mit dem Umzug der Einhorn-Apotheke ins Ärztehaus haben sich die Bürgerinnen und Bürger Blumbergs nach dem SÜDKURIER-Bericht am Dienstag beschäftigt. Das ergab eine Umfrage zum Thema.
Für Heike Moses ist es bedauerlich, dass sich die Stadt mit jeder Verlegung der Geschäfte nach Osten vom Stadtkern entferne. Für Hermann Längler und Peter Dietrich steht die Frage der schnellen Erreichbarkeit der Apotheke im Vordergrund. Für die älteren Menschen aus dem Bereich Scheffelstraße und Ob der Kehr werde es schwieriger. In ein Ärztehaus gehöre eine Apotheke, zeigt Horst Schmid Verständnis für den Umzug der Apothekerin. Auch Peter Dietrich sieht es so, da eine Apotheke zu den Arztpraxen gehöre. Diese Ansicht vertritt auch Maria Hörenz. Solche Entscheidungen würden in anderen Städten schon immer getroffen. Ihrer Ansicht nach verlagere sich das Stadtgeschehen zuviel in den östlichen Stadteil. Die Konstellation Ärztehaus – Apotheke gehe in Ordnung, sagten Doris und Hans-Jürgen Kirsch. Eine zweite Apotheke hätte in Blumberg durchaus eine Chance. Für Karin Lange wäre etwas mehr Konkurrenz auch in diesem Bereich angebracht. Vom Standort her sei die Einhorn-Apotheke nicht mehr so zentral gelegen. Die Kunden vermissen die Apotheke hier, so Barbara Hermann.
