Blumberg Treibjagd auf Rehwild
30.12.2011
Treibjagd auf Rehwild
Auf dem Randen fand kürzlich offenbar eine Treibjagd auf Rehwild statt. In den Revieren des Blumberger Hegerings sind Treibjagden vor allem auf Wildschweine sowie auf Füchse und Hasen üblich. Ein langjähriger Jäger schreibt uns:
Bei einer durch Schweizer Jäger am 19. Dezember 2011 angesagten und durchgeführten Treibjagd sowie bei einer weiteren Treibjagd circa vier Wochen vorher kamen insgesamt 13 Rehe zur Strecke. In dem kleinen F.F. Randenrevier mit circa 150 Hektar hat das von Jagdhunden gejagte Rehwild bei einer dicht platzierten Schützenkette kaum noch Chancen, unbeschossen durchzukommen. Es ist für den Jäger schwierig, in Sekunden zu erkennen (ansprechen), ob es sich um eine Geiß, oder ein Schmalreh (1,5 Jahre) oder um einen abgeworfenen Rehbock (Rehbock ohne Gehörn) oder um Rehkitze handelt. Daher kommt es vor, dass Fehlschüsse getätigt werden. Ein gezielter, schnell tödlicher Schuss, was des Jägers Pflicht sein soll, ist daher nicht immer möglich. Abgegebene Schüsse in Keulen, Läufe oder Weichteile bleiben nicht aus, das Rehwild erleidet dadurch erhebliche Schmerzen.
Hegemaßnahmen wie das Erlegen von ausgesuchtem Rehwild finden seit Jahren in diesem Revier nicht statt. Solche Treibjagden jetzt in diesem Revier kennt man im Blumberger Hegering nicht. Deshalb wären Jäger gut beraten, an solchen Treibjagden auf Rehwild nicht teilzunehmen.
Werner F. Knöpfle
Blumberg
Hauptstraße 75
78176 Blumberg
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