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Blumberg Programmabend Riedöschingen: Vereine in Hochform

Gute Unterhaltung bot der Programmabend in Riedöschingen

Unter dem Motto „Die lustige Welt der Tiere“ lief die Vereinsgemeinschaft in der vollen Kompromissbachhalle zu Hochform auf. Schon beim Einstieg mit dem Vulkantanz der Narrenzunft Blauer Stein mit Hammerschlag und Brauchtumsreigen sprang der Funke über. Programmführer Ingfried Rothermund war mit seinem trockenen Humor eine eigene Nummer. Mit dem jüngsten Gericht eröffneten die Ministranten das weitere Spektakel. Stark im Dialog und witzig im Detail, zeigten die 13 Protagonisten in verschiedenen Sketchen ihre Qualitäten. Unter der Regie von Heike Rocha dos Santos wurde sogar der Papst nicht verschont. Einen Hauch von Hollywood ließ die Dorfjugend mit dem Tanzklassiker und Musical „Grease“ aufkommen. Für ihre Choreografie ernteten die Talente Beifallsstürme. Nach ihrer Premiere kamen sie um eine Zugabe nicht herum.

Dass man auch ohne zu reden viel sagen kann, bewiesen Meta Effinger und Kerstin Fuhrer von den Landfrauen. Ihr stummes Wortspiel war mitreißend. Als anschließend die Saloontür der FC-Damen zum Wilden Westen aufging, gab es kein Halten mehr. Die Männer kann man auch ohne Lasso einfangen, war ihre tänzerische Botschaft. Unter der Leitung von Corinna Hornung setzten die Cowgirls echte Maßstäbe. Mit ihrer Parodie „Alles nur Luft“ schossen die Landfrauen den Vogel ab. Das Pumpenorchester mit Einstein-Frisuren glänzte mit vollkommen neuen Tönen. Unter dem Hüft- und Beinschwung von Dirigentin Kerstin Fuhrer ging keinem der zwölf Instrumentenkünstler die Luft aus. Akkurat und immer pünktlich im Takt ließ die Trachtengruppe die Dampfeisenbahn fahren. Mit diesem Personal komme man gerne 33 Minuten zu spät. In der Bütt ließ es Michael Weber als „Dä Klausi außer Hausi“ so richtig krachen. Seine St.-Pauli-Odyssee vom Hegauer Hof bis zum Pik As nach Blumberg hatte es in sich. Mit heißen Klängen und schönen Beinen ließ die Jazzgymnastiktruppe von Stefanie Holland die Bühne erbeben. Ihre Party mit viel Schwung und Extravaganz war die reinste Verführung.

Mit viel Parodie und Gesang lief der Musikverein im Finale zur Höchstleistung auf, Motto: „Aber mir langt's“. Unter der Federführung von Andrea Merz ließ sie den Stimmungspegel nochmals ansteigen. Die Musiker von Dirigent Roland Schey waren während des gesamten Abends eine Klasse für sich.

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