Am Donnerstag wird die Studie dann dann ab 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Blumberg öffentlich diskutiert. Der Gemeinderat soll eine Beschlusssempfehlung fassen, die das Regierungspräsidium dann an das Land und den Bund weitleitet werde.
In der Umweltverträglichkeitsstudie wurden vier Varianten untersucht (wir berichteten am 26. Mai „Vier Varianten für Umfahrung Randen“). Zwei davon wären Tunnel, wobei ein Mitarbeiter beim Regierungspräsidium gegenüber dem SÜDKURIER darauf hingewiesen hatte, dass die Tunnellösungen mindestens doppelt so teuer seien wie die anderen beiden Varianten, und sie hätten höhere Unterhaltungskosten zur Folge.
Bürgermeister Markus Keller hatte sich damals noch nicht geäußert, er wollte zuerst eine interne Abstimmung mit dem Regierungspräsidium. Danach wurde die Studie nichtöffentlich dem Gemeinderat vorgestellt.
Die Ortsumfahrung Randen ist neben der Umfahrung Behla und Zollhaus sowie Donaueschingen Mitte bis zum Hüfinger Wasserturm einer von vier Abschnitten des Ausbaus der B 27 bis zur Schweizer Grenze. Die neue Landesregierung hat das Projekt in die hinterste Kategorie C zurückgestuft, was besonders Behla betrifft, wo im März eigentlich der Bau beginnen sollte.
Bei Randen geht Blumbergs Bürgermeister Keller geht davon, dass die Planungen und Untersuchen weitergehen, nachdem jetzt die Umweltverträglichkeitsstudie vorliege.
