Epfenhofen / Randen Motorradfahrt mit tödlichem Ende
Klar erkennbar ist hier, wo der Verunglückte von der Fahrbahn abkam. Bild: Bild: Baltzer
In einer langgezogenen Linkskurve war er mit seinem Motorrad offensichtlich wegen zu schnellen Fahrens ins Schleudern geraten, die Maschine wurde instabil, kippte und rutschte mitsamt Fahrer unter den Leitplanken an der rechten Fahrbahnseite durch und stürzte eine tiefe Böschung hinunter. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle, sein Fahrzeug wurde in zwei Hälften zerrissen.
Notarzt, Rettungssanitäter und Feuerwehrmänner der Blumberger Wehr ließen sich von der Bergwacht Wutach, die mit zehn Einsatzkräften vor Ort war, zum Verunglückten abseilen. Von diesen Kräften wurden sowohl die Leiche wie auch das Motorrad geborgen.
Nach der Spurenlage geht die Polizei vorerst davon aus, dass der Verunglückte sehr schnell gefahren sei. Eine lange Schleuderspur und drei abgerissene Leitplankenbefestigungen deuten darauf hin. Ein Fremdverschulden sei derzeit noch nicht zu erkennen, so die Polizei. Die Unfallstelle wurde während der Bergung des Verunglückten gesperrt, konnte aber bald wieder freigegeben werden. Zu Behinderungen kam es nicht.
Im Einsatz waren 15 Feuerwehrmänner aus Blumberg, zehn Frauen und Männer der Bergwacht, Notarzt Adalbert Scherzinger, Rettungssanitäter und zwei Polizeibeamte. Bekannt wurde, dass ein Freund des Verunglückten mit einer anderen Maschine hinter ihm gefahren war. Der Notruf sei gegen 16.39 Uhr eingegangen, wurde in Erfahrung gebracht.
