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Blumberg Lederhosen, Kannibalen und der wilde Westen

21.02.2012
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Tolle Tänze, super Stimmung: Beim Männertanzwettbewerb der Fützener Eggäsli kochte die Halle

Zu einem stimmungsgeladenen Geheimtipp am Fasnetmentig hat sich inzwischen der „etwas andere“ Tanzwettbewerb in Fützen entwickelt. Narren aus nah und fern wollen hier keine jungen Mädchen, sondern gestandene Männer tanzen sehen. Obwohl Eggäsli-Narrenvater Stefan Schmid in diesem Jahr erstmals keine auswärtigen Gruppen präsentieren konnte, war die Buchberghalle voll und mit jeder Tanznummer stieg der Stimmungspegel. Zusätzlich angeheizt wurde dieser von den Schrägtönern „Betzietlüter“ aus Tiengen und den „Geissenguggis“ aus Weizen.

Als Eintänzerinnen legten dann die Sträflinge der „Imatic“ den Grundstein für die Männerwelt. Kannibalisch zeigten sich die erste Gruppe, die Boombastics, aus Fützen. Trainiert von Kathrin Gleichauf und Tina Meister legten die Menschenfresser einen furchterregenden Tanz durch den Urwald aufs Parkett. Zünftig bayrisch, mit krachernen Lederhosen präsentierte sich der gastgebende Narrenrat, der erstmals um den Sieg mittanzte und nach einer temperamentvollen Darbietung vom Publikum mit Vorschusslorbeeren von der Bühne verabschiedet wurde. Als Dritte im Bunde verwandelten abschließend die „Herdepfelkär“ den Saal zum wilden Westen. Mit den jungen Männern als Cowgirls verkleidet erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt.

Leicht fiel der Jury die Entscheidung sicher nicht. Letztlich holten sich die Narrenräte den Sieg, knapp vor den Boombastics und den Herdepfelkär.

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