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16.07.2008  |  0 Kommentare

Blumberg Kampf gegen Pommes am Beckenrand

Blumberg - 

Ein aufklärendes Gespräch: Schwimmmeister Rainer Gütschow unterhält sich mit einem jungen Badegast, der seine Pommes am Beckenrand isst - was er in Zukunft nicht mehr machen wird.  Bild: Baltzer



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Blumberg (bal) Das Panoramabad, das attraktive Freibad am Eichberghang, hat sich in der laufenden Saison durch hervorragende Wasserqualität ausgewiesen. Die Wasserproben haben sowohl staatliche Stellen wie auch ein von der Stadt Blumberg beauftragtes Institut ausgewertet. Auch die tägliche Proben des Schwimmmeisters ergaben zu keinem Zeitpunkt Anlass zu Beanstandungen.

Nun könnte eigentlich überall eitel Sonnenschein herrschen. Aber so ganz zufrieden mit der Sauberkeit im Schwimmbad ist Schwimmmeister Rainer Gütschow dennoch nicht. In dieser Richtung müssten die Badegäste besser mitziehen, machte Gütschow bei einem Gespräch mit dem SÜDKURIER deutlich. Vor allem nach einem sonnenreichen Tag sehe es manchmal verheerend auf den Liegewiesen, vor allem auf der Spielwiese aus. Die Besucher haben offensichtlich die vielen Abfallkörbe übersehen, die überall rumstehen. So müssen er und seine Mitarbeiter die Müllsammler spielen. Natürlich sei der Verzehr von Speisen und Getränken laut Badeordnung auf den Liegewiesen und dem Bistro erlaubt, so Gütschow. Er bitte aber die Erholungssuchenden um Verständnis, wenn er eine gewisse Ordnung einfordert. Im Bereich der Beckenumgänge und der Becken ist der Verzehr von Speisen und Getränken nicht erlaubt. Der Schwimmmeister wird künftig die bisherigen Gewohnheiten der Badegäste in diesen Bereichen nicht mehr tolerieren. Zu oft habe er Ketchup, Majo und Pommes von den Steinplatten entfernen müssen. Trotzdem hinterlassen diese Lebensmittel immer ihre Spuren. Und hygienisch sei es allemal nicht. Er werde jetzt auch erst einmal Gespräche mit den Badegästen suchen, brachte es Gütschow auf den Punkt.

Erste Erfolge haben sich bereits eingestellt, ergänzte er. Er stoße dabei, vor allem im Bereich der Schwimmbecken auf volles Verständnis. Null Toleranz gebe es auch, wenn Glasflaschen mit an die Schwimmbecken genommen werden. Eine zersprungene Flasche habe eine Streuung bis zu zwölf Meter. "Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, das dass Panoramabad eine Oase der Erholung bleibt", so Gütschow.

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