Blumberg Historische Bilder von Blumberg

Blumberg – Archivbilderwird neu aufgelegtBernhard Prillwitz hatBuch 2005 fertig gestellt

Blumberg – Die Blumberger Geschichte erfährt in den letzten Jahren ein großes Interesse, ganz besonders seit der grandiosen 750-Jahr-Feier der Stadt Blumberg im Jahr 2011. Damals faszinierte eine Doggererzausstellung der beiden Blumberger Heimatforscher Bernhard Prillwitz und Dietrich Reimer in der Stadthalle Menschen aller Generationen in der Eichbergstadt. Ihr Wissen haben Bernhard Prillwitz und Dietrich Reimer auch schon mehrfach als Autoren veröffentlicht, gemeinsam oder alleine. Eines dieser Kleinode, das jetzt wieder neu aufgelegt wurde, ist das Buch "Blumberg – Archivbilder" von Bernhard Prillwitz, das die Touristinformation Blumberg für 20 Euro anbietet und der Sutton Verlag im Oktober 2005 erstmals veröffentlicht hat.

In dem Buch "Blumberg – Archivbilder" macht Bernhard Prillwitz auf 128 Seiten einen Streifzug durch die Geschichte Blumbergs und seiner Stadtteile. Insgesamt 229 bis dahin weitgehend unveröffentlichte Fotografien aus verschiedensten privaten Sammlungen wecken Erinnerungen an die Zeit des Doggererzabbaus in Blumberg oder an verheerende Naturkatstrophen, die die Region häufig heimsuchten. Die historischen Aufnahmen zeigen das Alltagsleben der Menschen und den Wandel des Stadtbilds zwischen 1887 und 1964 und laden zu einer spannenden Entdeckungsreise ein.

Das Wahrzeichen der Region ist die "Strategische Umgehungsbahn", heute unter dem Namen "Sauschwänzlebahn" bekannt. Die mühsame Arbeit und hohe Ingenieurskunst, die für den Bau der Strecke nötig waren, zeigen sich an der Wutachtalbrücke, dem Epfenhofener Talviadukt und in zahlreichen Tunnels, darunter Deutschlands einziger Kreiskehrtunnel, der große Stockhaldetunnel.

In den 1930er Jahren baute die Stadt Blumberg für die Bergmänner der Doggererz AG und ihre Familien Siedlungshäuser, die heute noch das Stadtbild prägen. Unter schwersten Bedingungen und ständiger Unfallgefahr versorgten die Kumpels die metallintensive Rüstungsindustrie im Dritten Reich mit Eisenerz. Aus dem Stadtbild verschwunden sind hingegen Reste der alten Burg und der Stadtmauer, sie sind auf den Fotos zu sehen.

Festlich ging es zu, wenn die Blaskapellen von Randen, Epfenhofen oder Riedböhringen Anfang des 20. Jahrhunderts bei Kirchfesten oder Denkmalseinweihungen aufspielten. Familienausflüge führten oft zum Schleifenbachwasserfall, und im Winter vergnügten sich die Kinder mit Schlittschuhen auf dem zugefrorenen Schleifenbach.

Zu erwerben ist bei der Touristinfo unter anderem auch das Buch "Blumberg – Sagen und Geschichten" von Bernhard Prillwitz, das durch einfühlsame Aquarellbilder von Renate Schey sehr schön illustriert wird.

Bücher über Blumberg

Im Angebot der Touristinformation Blumberg in der Hauptstraße 52 sind folgende Geschichtsbücher über die Stadt: "Blumberg – Archivbilder", von Bernhard Prillwitz (20 Euro); "Blumberg – Sagen und Geschichten", von Bernhard Prillwitz mit Bildern von Renate Schey (17,90 Euro); "Blumberg in alten Ansichten", von Bernhard Prillwitz und Dietrich Reimer (16,95 Euro); "Die Sauschwänzlebahn im südlichen Schwarzwald", von Bernhard Prillwitz und Dietrich Reimer (19,99 Euro); "Hirtenbubenzeit", von Bruno Köb (13,95 Euro) sowie das ausführliche Buch "Eisen schaffen für das kämpfende Heer: Die Doggererz AG – ein Beitrag der Otto-Wolff-Gruppe und der saarländischen Stahlindustrie zur nationalsozialistischen Autarkie- und Rüstungspolitik auf der badischen Baar", von Wolf-Ingo Seidelmann (36 Euro). (blu)

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