– Mit einem fetzigen „Narri Narro“ eröffnete Jutta Greitmann den Programmabend in Randen. Das Gemeinschaftshaus war voll, das Motto lautete „Über und unter dem Meer“. Und so waren die Gäste als Piraten, Matrosen, Neptun, Frösche, Eisbären, Pinguine oder auch als „Spongebob“ verkleidet.
Auch der neue Vikar Thomas Mayer war als Matrose mit an Bord der „MS Randen“.
Schon beim ersten Tanz mit den zwei Vorsitzenden Jutta Greitmann und Sandra Müller und der Musik „Die Wanne ist voll“ ging es um das Element Wasser.
Danach berichtete die Rentnerin Maria Weh von dem abendlichen Streit um die TV-Fernbedienung, weshalb sie sich sogar ein eigenes Gerät kaufte.
Eine unangenehme Überraschung erlebte der sprachbehinderte Ehemann, als er vorzeitig von der ausgefallenen Schule nach Hause kam und sechs Füße im Ehebett zählte: „Da dimmt wat nit“. Als die Ehefrau meinte, er soll doch aufstehen und nochmals zählen, sah er nur noch vier Füße: „Jet dimmt et wieder“.
Sechs junge Mädels zeigten danach einen flotten Tanz.
Eindrucksvoll demonstrierten die Landfrauen, wie unterschiedlich Frauen und Männer duschen. Da ging es nicht nur um die Anzahl und Auswahl der Cremes und Shampos, sondern auch um die Wichtigkeit von verschiedenen Körperregionen.
Jutta Greitmann und Sandra Müller berichteten von Kapriolen im Dorfgeschehen: einmal füllte eine Autofahrerin Motorenöl in den Behälter für die Bremsflüssigkeit, ein anderes Mal fuhren zwei Musikerinnen mit dem Bus mit zum Fasnetumzug, blieben aber wegen der Kälte während des Umzugs lieber im warmen Café sitzen. Sie waren aber auch Augenzeugen, als eine ganz junge Autofahrerin durch den Kofferraum kletterte, um die Beifahrertür aufzumachen, und dann durch die rechte Türe einzusteigen und so auf den Fahrersitz zu gelang.
Humorvoll führten Marina „Mine“ Schweigler und Iris „Fine“ Gleichauf durch das Programm. Bei einer ihrer vielfältigen Beobachtungen meinten die beiden, „Nordic Walking“ sei doch wie auf Asphalt Unkraut jäten. Als verkleidete Schlümpfe nahmen drei Feuerwehrfrauen Anke Gleichauf, Claudia Tesch und Silke Neukum zusammen mit Martina Zepf ihre Männer aufs Korn.
Den Schlusspunkt nach über drei Stunden setzten die Landfrauen mit dem „Tanz der alten Mädels“. Das begeisterte Publikum verlangte stürmisch nach einer Zugabe. Und sie kam.