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Blumberg Blumberger Schulleiter nennen ihre Wünsche für den Schulcampus

Die Blumberger Schulleiter präsentierten dem Gemeinderat ihre Wünsche für das pädagogische Raumkonzept im künftigen Schulcampus. Grundlage waren sechs Schulbesuche

Blumberg – Das Schulentwicklungskonzept soll wieder Fahrt aufnehmen. Sie hätten sich auf den Weg gemacht, ein gemeinsames Konzept für einen Schulcampus am Eichberg zu erstellen, seien alle im Boot, die Stadt, die Schulen, Eltern, Schüler und die Musikschule, sagte Bürgermeister Markus Keller im Gemeinderat. Und sie hätten vereinbart, dass die Schulleiter noch Impulse einbringen könnten, was am Donnerstag geschah. Da trugen die Rektoren im Gemeinderat die Vorstellungen der Schulen für ein pädagogisches Raumkonzept vor.

  • Sie sind das Ergebnis von sechs Schulbesuchen: Der Realschulen Bad Dürrheim und Mühlheim/Donau, der Grundschule Riedöschingen, der Sonderschule Heiligenbronn sowie der Gemeinschaftsschulen Hüfingen und Hilzingen. Das Lernen haben sich verändert, sagte der Geschäftsführende Schulleiter Timo Link, der früher übliche Frontalunterricht sei heute nur noch eine von mehreren Formen. Wichtig sei individuelles Lernen, wo jeder Schüler entsprechend seinen Fähigkeiten den Stoff erarbeiten könne. Die Schulen schlagen ein Klassenzimmer-Plus-Modell mit 66 plus 25 Quadratmetern vor, wo eine Lehrkraft beide Räume beaufsichtigen könne. Dazu kommen das gemeinsame Nutzen der Fachräume sowie mit Ausnahme der Hausaufgaben die räumliche Trennung von Ganztagsschule und Unterricht. Dazu kommt ein Zentrum mit einem auch als Mensa, Aula und Pausenhalle nutzbaren Aufenthaltsbereich samt Küche, Bistro und weiteren Funktionsräumen.
  • Beim Platzbedarf kommen die Schulen ohne Außenanlagen auf mehr als 8000 Quadratmeter, weit mehr als die für Landeszuschüsse maßgebende Verwaltungsvorschrift, allein bei den 41 Klassenzimmern wären es mehr als 30 Prozent. Für den Gemeinderat ist das ein Knackpunkt. "Wir bauen nicht für jetzt sondern für die nächsten 20 bis 30 Jahre", sagte Stadtrat Hannes Jettkandt (Freie Liste), Lehrer an der Realschule. Deshalb wäre es sinnvoll, so zu bauen, dass die Räume anpassungsfähig seien. Stadtrat Rainer Gradinger (Freie Liste), fügte hinzu, als früherer Realschulrektor habe er gute Erfahrungen mit einem Plus-Raum zwischen zwei Klassenzimmern gemacht.
  • Bürgermeister Markus Keller griff beides auf: Der Schulcampus müsse so entstehen, dass er ausbaufähig sei und die Klassenräume auch für die Betreuung der Ganztagsschule genutzt werden könnten. "Unser Ziel ist, mit einem Konzept zu starten, das wir passgenau weiterentwickeln können." Es könne nicht sein, dass eine restriktive Personalpolitik des Landes dazu führe, "dass wir baulich ausufern." Stadtrat Hermann Zorbach äußerte, es spreche viel für das Plus-Modell, weil dabei das pädagogische Personal sehr gut ausgenutzt werde, da hätten beide etwas davon, Schüler und Lehrer.
  • Weitere Punkte: Bürgermeister Keller, betonte, dass das "hervorragende Modell" der Schulen nicht alles enthalte. Das beauftragte Büro Conzeptk habe in seinem Konzept noch weitere Bausteine errechnet wie den Lebenszyklus. Keller kann sich vorstellen, Ganztagsangebote auch in den Teilortschulen zu entwickeln. Er schlug vor, mit Conzeptk das Konzept fortzuschreiben und die Wünsche der Schulen so gut es gehe, einzuarbeiten. An die Elternbeiratsvorsitzende Sibylle Crispi gewandt sagte Keller, dies sei ein klares Signal an die Eltern.

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