Nach einem Druckabfall stellte die esb vorsichtshalber von Gas- auf Ölbrenner um, gestern wurde wieder von Öl auf Gas geschaltet
Die Stadtwerke Villingen-Schwenningen hätten sie zunächst darauf hingewiesen, dass die Lage angespannt sei, sagte esb-Geschäftsführer Thomas Fischinger. Wo es möglich sei, solle man Vorkehrungen treffen.
Als Erstes hätten sie die eigenen drei Heizanlagen für Fernwärme auf Öl umgestellt, sagte Fischinger. Die Anlagen beliefern unter anderem, ob der Kehr mit dem Schulzentrum sowie die ganzen Fachmärkte auf dem Lauffenmühle-Gelände und das Ärztehaus mit Fernwärme. Umgestellt wurden auch die Anlagen bei einigen Privatkunden. Am gestrigen Donnerstag hatte sich die Lage aber schon wieder so stabilisiert, dass die esb begann, von Öl wieder auf Gas umzustellen. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER wies Geschäftsführer Fischinger darauf hin, dass sie nicht zu wenig Gas erhalten hätten. „Wir hatten hauptsächlich Schwierigkeiten mit den Temperaturen von minus 24 und 25 Grad.“
Die jetzigen Probleme erlebt der Energieversorger laut Fischinger nicht das erste Mal. Vor einigen Jahren hätten sie schon einmal so eine Situation gehabt. Der Geschäftsführer und seine Mitarbeiter achten im Winter jedes Jahr darauf, ob die Kälte sich beim Gasdruck oder sonstwie bemerkbar macht. Wichtig war Fischinger, dass sie vorsorglich und rechtzeitig reagiert hätten, damit die Kunden weiter warm hätten.