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05.06.2012  |  1 Kommentare

Bad Dürrheim Die Chronologie des gefährlichen Einsatzes

Bad Dürrheim -  Samstag, 4 Uhr, morgens: An der Dauchinger Straße in Schwenningen fallen Schüsse. Ein 62-Jähriger schießt einen 30-Jährigen nieder.
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Der Schütze flüchtet nach Oberbaldingen.

 

5.30 Uhr: Ein Sondereinsatzkommando der Polizei rückt in Zivilfahrzeugen in Oberbaldingen an. Die Polizisten ziehen schusssichere Westen an und umstellen das Haus.

 

8.30 Uhr: Polizisten klingeln einige Nachbarn aus den Häusern und warnen vor Explosionsgefahr. Einige direkte Anwohner des umstellten Gebäudes suchen Deckung hinter entfernten Häusern.

 

Kurz nach 8.30 Uhr: Als alle Nachbarn in Sicherheit sind, rückt die Polizei vor. Vorausgeschickt wird ein Polizeihund. Dem auf Zugriff trainierten Tier gelingt es, den Verbarrikadierten zu stellen. Die Polizisten können dann den Mann abführen.

 

9 Uhr: Die Feuerwehr übernimmt die Regie: Das Erdgeschoss des Gebäudes erweist sich als mit Benzin geflutet. Auf Grund der Dämpfe besteht immer noch Explosionsgefahr. Mit Bindemitteln wird die Flüssigkeit gefahrlos gemacht, der Rest verdampft weitgehend. Der Holzboden des ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäudes riecht stark nach Treibstoff.

 

13.45 Uhr: Die Feuerwehr rückt ab, das Haus wird von der Kripo beschlagnahmt. (tri)

 

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