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Bad Dürrheim Oberbaldinger Ortschaftsrat lehnt Solarpark-Erweiterung ab

27.10.2012
Bad Dürrheim -  Die jüngste Sitzung des Ortschaftsrates hatte ein breites Spektrum an Themen, die teilweise viel diskutiert wurden.Solarparkerweiterung am Stierberg: Obwohl man bereits früher trotz massivem Gegenwind aus Sunthausen für eine „große Lösung“ des Solarparks am Stierberg war, das Gelände an der Autobahn kaum anderweitig genutzt werden könne und der nachgefragten Solarparkerweiterung am Stierberg grundsätzlich positiv gegenüberstehe – so das Fazit der Diskussion im Ortschaftsrat, wurde das vorliegende Ansinnen dennoch abgelehnt. Und zwar deshalb, weil es anonym gestellt wurde.

Die Oberbaldinger Ortschaftsräte Heinz Wölfle, Wolfgang Fritsche, Ortsvorsteher Karl Heinz Ullrich und Beate Kutzli (von links) bei der Friedhofsbesichtigung vergangene Woche.  Bild: naiemi

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Es sei unfair von der Stadt, keinen Antragsteller anzugeben und man solle doch wenigsten Ross und Reiter nennen, befanden die Ortschaftsräte einstimmig. Wie der SÜDKURIER gestern exklusiv berichtet hatte, gibt es neben der Bürgerenergiegenossenschaft Schwarzwald-Baar noch zwei weitere, unbekannte Interessenten für das Gebiet. Weder die Ortschaftsräte in Öfingen, noch die in Oberbaldingen hatten diese Information vorliegen.

Urnenbestattung unter Baum möglich: Wie bereits berichtet, beschäftigte sich der Ortschaftsrat Oberbaldingen aufgrund einer aktuellen Nachfrage mit dem Angebot der anonymen Urnenbestattung. Zur Auswahl standen die Bestattungsformen wie sie in der Kernstadt und Biesingen durchgeführt werden. Den einhellig größten Anklang fand jedoch der Vorschlag von Ortschaftsrat Helmut Montel mit dem Modell der Baumbestattung, wie sie auf dem Waldfriedhof in Schwenningen möglich ist. Dabei einigten sich die Ortschaftsräte auf das Angebot der anonymen als auch „halbanonymen“ Urnenbestattung. Auf der Fläche hinter den Urnensäulen soll nun der bereits bestehende Ahorn umgepflanzt, oder ein neuer Baum gepflanzt werden. Im Kreis um diesen Baum herum werden die Urnengräber ihren Platz finden. Wenn gewünscht, ist die Bestattung entweder ganz anonym oder es kann mit einer Namenstafel entweder am Baum oder beispielsweise in einem metallenen Buch ein Hinweis auf den Verstorbenen erfolgen. Es wird die Möglichkeit geben, auf einer Rabatte rund um den Baum Blumen niederzulegen. Urnenschächte aus Stein, Metall oder Kunststoff lehnte der Ortschaftsrat unter christlichen Gesichtspunkten ab. Plätze für normale Urnen-, Einzel- und Doppelgräber sind in ausreichender Zahl vorhanden. Abgesehen davon besteht immer noch die Möglichkeit, eine Urnenbestattung in ein Einzel- oder Doppelgrab vorzunehmen.

Taufbaumallee erweitern: Auf Anregung des Oberbaldinges Roland Manger griff der Ortschaftsrat das Thema der Taufbaumallee auf. Alle Plätze in der Allee sind belegt. In der Vergangenheit mussten sieben abgestorbene Bäume von der Stadt gefällt werden. Die Taufbäume gehen nach drei Jahren in Eigentum und Obhut der Stadt über. Angeregt wurde von Manger, eine Fläche Richtung Öfingen für neue Taufbäume auszuweisen. Dies zum Zwecke der symbolischen kirchlichen Verbundenheit nach Öfingen. Der Ortschaftsrat sieht das grundsätzlich positiv. Wie Pfarrer Dirk Hasselbeck dem SÜDKURIER sagte, stünde auch die Kirchengemeinde der Erweiterung „sehr positiv gegenüber“.

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Der Solarpark auf dem Stierberg ist eine sieben Hektar große Photovoltaikanlage. Beim Neubau der Anlage wurden insgesamt 19.920 Solarmodule aufgebaut, die eine Leistung von 1 593,6 kWp liefern. 2013 soll die Anlage um 4000 Solarpanele auf einer Fläche von zwei Hektar erweitert werden. Im SÜDKURIER Themenpaket finden Sie alle Infos und Bilder von der Planung, dem Bau, bis hin zur Erweiterung der Anlage.

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