Bad Dürrheim – Gerade hat der Sommer begonnen, da wirft das Ballonfestival bereits seine Schatten voraus.
Von 2. bis 4. September werden die riesigen beeindruckenden Heißluftballone wieder scharenweise und majestätisch über die Kurstadt hinwegziehen. Dann steigt zum bereits neunten Mal das Internationale Ballonfestival. Das zehnköpfige Organisationsteam ist mit Hochdruck an den Vorbereitungen.
„Wir sind alle gespannt und guter Dinge, was da kommt. Das Spannende ist, dass wir wieder ein paar Neuerungen haben“, sagt Joachim Limberger. Gerade wegen des Feuerwerks und wegen der mehr als 40 erwarteten Ballon-Crews. Man habe sich überlegt, was man verbessern könnte und da lag besonders der Freitagabend am Herzen. Es war immer ein sehr gemütlicher Teil des Wochenendes, bei dem sich die Ballon-Crews im Festzelt trafen. „Aber wir wollen auch den Besuchern für Freitagabend einen Anreiz bieten“, sagt Limberger. So soll der Freitag ein unterhaltsamer Partyabend werden. Die Band „Undercover“ wird für super Stimmung sorgen. Beim Schlager- und Fetenabend wird es viele lustige Einsprengsel und Mitmachaktionen für das Publikum geben. SERC-Spieler werden da sein und mit Ausrüstungsgegenständen des SERC können nette Fan-Fotos gemacht werden. Da an diesem Abend mehr Rahmenprogramm mit hohem finanziellen Aufwand geboten ist, wird ein Eintritt von 5 Euro erhoben, in dem der Fest-Pin mit seinen 3 Euro enthalten ist. Übrigens spart der Fest-Pin-Inhaber mit dem guten Stück durch Preisermäßigungen auch anderswo.
Mit einem neuen Caterer geht das Ballon-Festival auch kulinarisch neue Wege. Robert Müller, der Wirt des Gasthofs Zum Hecht in Geisingen, verspricht kulinarische Köstlichkeiten zu moderaten Preisen. Außerdem soll ein „Six-Cup-Turnier“ unter Beteiligung von Vereinen und Institutionen für aktionsreiche Spannung sorgen. Mit allen möglichen Körperteilen müssen dabei Bälle in verschieden hoch angeordnete Körbe befördert werden. Die Bühne wird etwas gedreht, um einen besseren Blick auf das „deutsch-niederländisch-italienische“ Feuerwerk aus Richtung Hirschhalde zu ermöglichen. Thomas Obeth, staatlich anerkannter Großfeuerwerker ist jetzt schon ganz kribbelig. Zwischen Ballonglühen und Feuerwerk wird auf der Bühne ein Feuerkünstler mit seiner Show die Wartezeit überbrücken. Daneben warten wieder viele weitere attraktive Programmpunkte, um von A bis Z ein Wochenende unvergesslich werden zu lassen. „Tombolator“ Karl-Heinz Hornberger sammelt gerade fleißig Preise ein. Abgesehen davon hätten die Macher bestimmt nichts dagegen, noch mehr Besucher als letztes Jahr auf dem Festplatz beim Kurpark zu begrüßen. – Da waren es zwischen 10 000 und 12 000.