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Bad Dürrheim Imposante Ballone ganz nah

31.08.2011
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Bad Dürrheim – Leinen Los, die Ballons können wieder im Kurpark starten. Organisator und Ballonfahrer Richard Bölling bestätigt: „Wir haben für das neunte Internationale Ballonfestival 35 feste Zusagen“.Erstmals wurde das Ballon-Wochenende 2003 veranstaltet und wuchs dank umfangreichem Rahmenprogramm schnell zum riesigen Spektakel heran.

Das Organisationsteam erweiterte sich auf zehn engagierte Mitarbeiter: Mit vielen Neuerungen will die Bodenmannschaft dieses Jahr überraschen. Richard Bölling hat derweil die Herren und Damen der Lüfte unter seinen Fittichen. „Die Crew mit der weitesten Anfahrt kommt 600 Kilometer weit angereist aus Westfalen“, berichtet er.

Nicht nur Männer, auch Frauen haben sich längst der Faszination des Ballonfahrens verschrieben. Pilotin Andrea Pohl aus Friedrichshafen reist seit dem ersten Festival in die Kurstadt und freut sich sehr auf die insgesamt fünf Starts von Freitag bis Sonntag. „Sie meldet sich stets mit Partner und Hund an, dieser fährt allerdings nie als Passagier mit.“ Der ungewöhnlichste Ballon wird von Fritz Klang aus Mühlheim im handlichen Rucksack mitgebracht. „Er fährt einen sogenannten Hopper, einen Exoten-Ballon im Kleinformat. Da sitzen der Pilot und maximal ein Mitfahrer direkt auf der Gasflasche“, erklärt Experte Bölling. Diesen speziellen Liebhaber-Ballon entdeckt man sehr selten, er ist zehn Meter klein und hat nur 1000 Kubikmeter Volumen, gerade ausreichend zum Aufsteigen. Alle anderen Ballone auf dem Festgelände werden sich mit imposanten 5000 Kubikmetern heißer Luft aufblähen und wieder ein tolles Gesamtbild abgeben.

Natürlich ist auch das Ballonglühen fester Programmbestandteil der langen Ballonnacht am Samstag. Die Veranstaltungsbühne wird 2011 extra gedreht aufgebaut, sodass dem Publikum ein guter Blick auf das musikalisch unterlegte „Nightglow“ und das spektakuläre Feuerwerk (aus Richtung Hirschhalde) ermöglicht wird. Zwischen Ballonglühen und dem „Deutsch-Niederländisch-Italienisch“ komponierten Feuerwerk von Thomas Obeth wird diesmal der Feuerkünstler Le Fuego alias Norbert Eder eine spektakuläre, 25-minütige Feuershow auf der Bühne präsentieren. Neu ist auch am Freitag der große Partyabend unter dem amerikanischen Motto „Thank god it's Friday“.

Das Catering übernimmt erstmalig der „Zum-Hecht“-Wirt Robert Müller aus Geisingen. Nachdem draußen die Fahrer zur ersten Fuchsjagd ab 17 Uhr gestartet sind, beginnt der Festival-Auftakt mit Live-Musik um 20 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro, geboten wird ein Rahmenprogramm mit der Band „Undercover“, vielen Mitmachaktionen für das Publikum, SERC Eishockey Fan-Foto-Termin und ein Action-Turnier für Vereine. Der Festival-Pin für drei Euro, der jedes Essen und jedes Getränk und um 50 Cent ermäßigt, ist dann inklusive.

Zum Thema: Festivalprogramm
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