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Bad Dürrheim Camper in Bad Dürrheim: „Wie ein entspannender Kurzurlaub“

12.01.2012
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„Wir schätzen die Freiheit und Unabhängigkeit, die man beim Campen hat. Und wenn der Platz uns nicht gefällt, fahren wir weiter“, sagt Martin Priebe.

„Wir schätzen die Freiheit und Unabhängigkeit, die man beim Campen hat. Und wenn der Platz uns nicht gefällt, fahren wir weiter“, sagt Martin Priebe. Allerdings scheint es dem 59 Jahre alten Talheimer (bei Heilbronn) und seiner Frau Evelin sehr gut in der Kurstadt zu gefallen. Seit acht Jahren kommen sie – auch mehrmals pro Jahr und für ein paar Tage – nach Bad Dürrheim. Mit ihrem 7,60 Meter langen Wohnmobil haben sie ihren Urlaub seit Weihnachten auf dem Reisemobilhafen verbracht. Bestens ausgestattet, sogar mit einem kleinen geschmückten Christbaum.

Seit Jahren Gäste der Kurstadt Ihre Stellplatznachbarn, Peter Welker mit Ehefrau, sind erst seit wenigen Tagen in der Kurstadt. Aber auch nicht zum ersten Mal. Die beiden kommen – von Beginn des Platzes an – seit neun Jahren nach Bad Dürrheim. Zweieinhalb Stunden fahren sie von ihrer Heimatstadt Sinsheim in den Schwarzwald. „Oft sind wir zur Fastnacht da“, erzählt der 69 Jahre alte Rentner. Dann schaut sich das Ehepaar den Umzug in der Kurstadt an. „Uns wurde schon empfohlen, dass wir auch mal Villingen anschauen sollten“, sagt Welker. „Aber wir sind lieber in Dürrheim.“

Im Gespräch erzählen die drei, dass sie so gerne hierher reisen, weil ihnen zwei Dinge besonders gefallen: „Bad Dürrheim als Stadt an sich ist sehr schön. Besonders toll finden wir das Solemar“, erzählt Evelin Priebe. Stellplatznachbar Peter Welker ergänzt: „Die Betreuung und der persönliche Kontakt zu Familie Bertsch sind uns auch wichtig.“

Der Reisemobilhafen Bad Dürrheim ist während des Urlaubs Startpunkt für viele Ausflüge. Peter Welker und seine Frau unternehmen viel zu Fuß: „Wir wandern beispielsweise gerne ins Waldcafé nach Hochemmingen. Es ist wunderschön, hier durch die Landschaft zu spazieren. Auch wenn wir nur ein paar Tage da sind, fühlt es sich an wie ein entspannender Kurzurlaub.“

Das Ehepaar Priebe hat zusätzlich zum Wohnmobil auch noch das normale Auto dabei. „Damit fahren wir in die Umgebung und können das Wohnmobil stehen lassen.“ In diesem Jahr waren die beiden unter anderem in Stein am Rhein, am Rheinfall, in Hüfingen und Triberg. Wintersport betreiben weder die Welkers noch die Priebes. Viel lieber fahren sie im Sommer mit dem Fahrrad und erkunden so die Gegend. Und wenn Evelin und Martin Priebe dazu keine Lust haben, nehmen sie den Roller. Dafür ist eigens eine Plattform am Wohnmobil angebracht. „So düsen wir dann durch Kroatien oder an der Ostsee entlang“, erzählt Evelin Priebe mit einem Lächeln.

Eigentlich könnte man meinen, im Winter zu campen sei nur etwas für hartgesottene Menschen. Der Stellplatz in Bad Dürrheim ist ganz gut besucht dafür, dass es Wintersaison ist und die Ferien gerade vorbei sind. Martin Priebe erklärt, warum es im Wohnmobil kuschelig warm ist: „Wir haben eine Fußbodenheizung. Und wenn es früh dunkel wird, lesen wir oder schauen fern. Richtig warme Kleidung haben wir in diesem Winter noch überhaupt nicht gebraucht.“

Ist schon ein nächster Aufenthalt in der Kurstadt geplant? Evelin Priebe sagt: „Jetzt nach unserem Urlaub hier wird das Wohnmobil erstmal winterfest gemacht. Aber im Februar wollen wir wieder rausfahren. Wohin, wissen wir noch nicht.“ Peter Welker schließt ein baldiges Wiedersehen nicht aus. „Meine Frau arbeitet eine Woche, dann hat sie wieder eine Woche frei. So können wir uns die Zeit schön einteilen und fahren spontan her. Vielleicht kommen wir übernächste Woche schon wieder?“

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