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Bad Dürrheim Besucher genießen Vielfalt auf Kunsthandwerkmarkt

Die Bilanz des Kunsthandwerkmarkts fällt durchwachsen aus. Für die Besucher ist die Vielfalt der gezeigten Angebote jedoch beeindruckend. Die Spende aus einer Gemälde-Versteigerung geht an Nachsorgeklinik.

Der zwölfte Kunsthandwerkmarkt in der Kurstadt ist gelungen. Das Fazit der Aussteller fiel sehr unterschiedlich, jedoch vorwiegend zufrieden aus. Während die Einen das Wochenende als eher ruhig empfanden und den verkaufsoffenen Sonntag in Schwenningen als Grund anführten, zeigten sich andere Aussteller mit ihrem Geschäft sehr zufrieden. Wieder andere ließen wissen: „Es ist schon mal mehr, aber auch schon weniger gegangen.“ Vielfach ziehe der Markt Nachfolgegeschäfte nach sich.

Bürgermeisterstellvertreter Heinrich Glunz hieß am Eröffnungsabend die Besucher willkommen. Mit der Versteigerung eines Gemäldes von Carlo Eberbauch aus Schwenningen/Heuberg durch den Landtagspräsidenten Guido Wolf stand zunächst eine Benefizaktion auf dem Programm. Erfreut sich der Eröffnungsabend sonst großer Beliebtheit, blieb trotz hundertfach verschickter Einladungen der erhoffte Besucherandrang aber aus.

Er sei gern dem Wunsch des Künstlers gefolgt, ein Gemälde zu versteigern, um damit eine Spende zu Gunsten der Nachsorgeklinik Tannheim zusammenzubringen, ließ Guido Wolf wissen. Sprach's und schwang den Hammer. Das Mindestgebot waren 800 Euro, den Zuschlag erhielt für 1000 Euro schließlich Joachim Frommberger. Die Spende sei zum Ausbau der medialen Mittel in der Kunsttherapie gedacht, informierte Thomas Müller von der Nachsorgeklinik Tannheim. Er werde das Gemälde der Kur- und Bäder schenken, ließ Frommberger wissen.

Mit Genuss auf ganzer Linie empfing der Kunsthandwerkmarkt seine Besucher. Im Foyer ließ es sich in Tee, köstlichen französischem Gebäck sowie zart schmelzenden Schoko- und Marzipankreationen schwelgen. Auf dem Rundgang durch Phantasie, Farbenpracht und Vielfalt erlebten die Besucher eine wohltuende Atmosphäre. Da waren bunt bemalte Holzstelen für den Garten zu sehen, daneben erinnerten drall-knackige „Schwarzwaldlollis“ an die üppigen „Nanas“. Schmuck gab es in den verschiedensten Variationen – beispielsweise aus Silber- und Golddrähten gehäkelt oder aus Bernstein gefertigt. Die Schönheit von Rosen wurde fotografisch festgehalten, oder „Kunst Deluxe“ in Form von Spiegeln, deren Rahmen kunstvoll aus alten Dosen genietet war. Textile Kunst von exquisiter Feinheit begeisterte die Damen mit handbemalten Seidenschals und filigransten Stoffkreationen.

Es gab viel zu sehen. So zeigten sich die Besucher begeistert und zückten dann auch gern mal für größere Ausgaben den Geldbeutel.

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