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27.10.2012  |  von Susanna Kurz  |  0 Kommentare

Bad Dürrheim Bad Dürrheim hat beste Chancen auf das Kneipp-Prädikat

Bad Dürrheim -  Kneipp-Kommission gibt positive Empfehlung an das Ministerium für ländlichen Raum ab. Heißt: Bad Dürrheim wird aller Wahrscheinlichkeit nach bald von drei Prädikaten geziert – eine Rarität in Deutschland.

Kneipp-Angebote gibt es in Dürrheim viele. Dafür wird die KuBä höchstwahrscheinlich mit dem Kneipp-Prädikat ausgezeichnet.  Bild: Archiv: KuBä

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Autor
Susanna Kurz
Redakteurin / Lokalredaktion Villingen

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Auf diesen Tag hat die Stadt Bad Dürrheim vier Jahre hingearbeitet – und nun hat sie die Lorbeeren dafür geerntet: Nach dem Besuch der Kneipp-Kommission steht fest, dass die Stadt die allerbesten Chancen auf das Kneipp-Prädikat hat.

Der „Landesfachausschuss für Tourismus“ wird nun seinen positiven Bescheid an das Ministerium für ländlichen Raum weitergeben und dieses entscheidet dann bis Ende dieses, Anfang nächstes Jahr endgültig über die Auszeichnung mit dem Kneipp-Prädikat. Es müsse „etwas Schwerwiegendes“ passieren, dass der endgültige Bescheid negativ ausfalle.

Daher war die Freude bei der Kur- und Bäder GmbH groß. Gegen 16.10 Uhr verließ die 20-köpfige Kommission Bad Dürrheim, kurz darauf hätten die Telefone geklingelt, berichtete ein Mitarbeiter der Kur- und Bäder GmbH dem SÜDKURIER. „Alle wollten wissen, wie der Tag gelaufen ist und freuten sich riesig mit uns. Die Mitarbeiter haben ganz toll mitgezogen und in der letzten Zeit viel geleistet. Das ist wirklich ein riesiges Lob wert.“

Die 20-köpfige Kommission reiste gestern Morgen gegen 9.30 Uhr an. Um einen ersten Eindruck von der Kurstadt zu bekommen, stellte Bürgermeister Walter Klumpp Bad Dürrheim vor. Kurgeschäftsführer Thomas Bank gab einen Überblick über die Kneipp-Angebote und die Einbeziehung der Einzelhändler in das Konzept. Damit sich die hochrangigen Gäste auch ein Bild von den Angeboten, in die in den vergangenen Jahren viel Energie und Arbeit gesteckt wurde, machen konnten, gab es eine Führung durch Kurpark mit Einbeziehung des Kräutergartens.

Da das Wetter nicht wie erhofft mitspielte und statt strahlendem Sonnenschein dichte Nebelschwaden über der Kurstadt fest hingen, ging es mit dem Bus zunächst zur am Kneipp-Konzept beteiligten Espan-Klinik. Geschäftsführer Heiko Biedehorn stellte der Kommission die Anlagen vor, dann ging es weiter in die Schloss-Klinik Sonnenbühl. „Hier wurden wir von einem Alphornbläser musikalisch begrüßt, bevor wir zur Begrüßung in der Bibliothek das Heilwasser der Bertholdsquelle kredenzt bekamen“, erzählt der Mitarbeiter der Kur- und Bäder GmbH. Nach einem gesunden, Kneipp'schen Mittagessen im Kurhaus zogen sich die 20 Fachausschuss-Mitglieder zur Beratung und einer Sitzung zurück. Und gaben dann den positiven Bescheid bekannt. Erhält Bad Dürrheim das Kneipp-Prädikat, ist die Stadt eine der wenigen in ganz Deutschland, die mit drei Prädikaten ausgezeichnet ist.

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