Mein
14.02.2013  |  von  |  0 Kommentare

Wilde Heimat Valentinstag: 10 Filme mit dem etwas anderen Happy-End

Wilde Heimat -  Für alle, die das typische Sie-kriegen-sich-Happy-End satt haben und am Valentinstag nicht ertragen, hat die Wilde Heimat Filmtipps zusammengestellt: Starke (Frauen-)Filme mit dem etwas anderen Happy-End. Oder auch Filme, die einfach ohne glückliches Ende auskommen.

Die Taschentücherbox wird hier nicht gebraucht. Filme wie "Mona Lisas Lächeln" und "Der Teufel trägt Prada" haben kein Schnulzen-Happy-End, bei dem sich ein Pärchen kriegt oder gar noch heiratet.  Bild: Löffler



Braucht jeder Film ein Happy-End? Nein, sagen wir in der Wilden Heimat und haben für alle Valentinstags-Muffel und alle, die das perfekte Happy-End leid sind, ein paar Filmtipps zusammengestellt. Diese starken Streifen haben das etwas andere "Happy" End. Oder auch mal gar keins. Die Paare in den Filmen schweben nicht auf Wolke 7 und nicht alle Beziehungen überleben bis zum Abspann.


Filmtipps für Valentinstags-Muffel
  • Der Teufel trägt Prada (The Devil wears Prada, 2006)

    Der Film beginnt mit einem Paar, das sich im Verlauf des Film trennt. Andy (Anne Hathaway) verändert sich durch ihren neuen Job als Assistentin der Chefin (Meryl Streep) des Modemagazins Runway, zieht aber rechtzeitig die Notbremse und sucht sich eine andere Stelle, wo sie sein kann, wie sie will. Am Ende hat sie einen Job bei einer Zeitung, wie sie es eigentlich ursprünglich wollte und ihr Leben geht ohne Freund weiter.

  • Mona Lisas Lächeln (Mona Lisa Smile, 2003)

    1953 nimmt die motivierte Katherine Watson (Julia Roberts) eine Stelle am angesehen Wellesley College für Frauen an. Die konservative Haltung an der Schule macht ihr Probleme und sie versteht nicht, dass einige Studentinnen eine Hochzeit für wichtiger Halten als die Ausbilung. Katherine engagiert sich für die Studentinnen und hilft ihnen, eigene Wege zu finden. Ihr Verlobter ist währendessen am anderen Ende des Landes, aber als er sie besucht, erkennen sie, dass sie unterschiedliche Dinge wollen. Katherine wird zum Vorbild für die Studentinnen. Die verheiratete Betty (Kirsten Dunst) trennt sich wieder von ihrem Mann und zieht weg, ebenso wie andere. Nur Joan (Julia Stiles), die eigentlich Jura studieren wollte, wird Hausfrau. Katherine verlässt schließlich das College, weil sie sich den Lehrplan nicht diktieren lassen will. Ihre Lebenshaltung hat sich genau wie die der Studentinnen durch die gemeinsame Zeit verändert.

  • Die Teufelin (She-Devil, 1989)

    Die übergewichtige Ruth Patchett (Rosanne Bar) wird von ihrem Mann Bob (Ed Begley Junior) mit einer Autorin für Liebesromane (Meryl Streep) betrogen. Als er auszieht, jagt sie das Haus in die Luft und schickt die beiden Kinder zu ihm und seiner Geliebten. Während sie sich ein neues Leben aufbaut, äußerlich verändert und eine erfolgreiche Geschäftsfrau wird (die anderen Frauen hilft), rächt sie sich an ihm und sorgt dafür, dass er ins Gefängnis kommt, weil er Gelder seiner Kunden veruntreut hat. Am Ende gibt es sowas wie Frieden zwischen den beiden und es deutet sich an, dass er sich charakterlich verändert hat.

  • Muriels Hochzeit (Muriel's Wedding, 1994)

    Muriel (Toni Collette), eine Australierin, will aus ihrer Heimat (einer Kleinstadt) raus will. Sie ist unbeliebt, ungeschickt, arbeitslos, dick, wird von ihren vermeintlichen Freundinnen verspottet und zu ihrem persönlichen, größten Unglück ist sie Single. Als sie Geld von ihrem Vater bekommt, um sich selbstständig zu machen, zieht sie mit einer Freundin zusammen nach Sydney. Dort blüht sie richtig auf und ändert ihren Namen in Mariel. Aber schnell holt sie ihre Sehnsucht, endlich zu heiraten, ein. Sie geht eine Scheinehe mit dem südafrikanischen Schwimmstar David van Arckle ein. Aber schon bald merkt sie, dass aus ihrer "Traumhochzeit" keine Traumehe wird, beendet diese und zieht wieder mit ihrer Freundin nach Sydney.

  • Butterfly Effect (2004)

    Nicht auf den ersten Blick, aber letztlich doch eine tragische Liebesgeschichte. Evan Treborn (Ashton Kutcher) kann am Ende durch seine Zeitreisen zwar verhindern, dass es keine Katastrophen geben wird/gegeben hat, muss dafür allerdings in Kauf nehmen, dass er seine große Liebe Kayleigh Miller (Amy Smart) niemals kennen gelernt hat.

  • Once (2006)

    Der irische Independentfilm handelt von einem Mann (Glen Hansard), der wieder bei seinem verwitweten Vater in Dublin lebt. Er ist nebenbei Straßenmusiker und träumt von einer Karriere. Mit einer Pianistin (Marketa Irglova), die er kennenlernt, und einer bunt zusammengewürfelten Straßenband nimmt er eine Demo-CD auf. Die beiden Musiker gehen aber getrennte Wege, denn eine Beziehung funktioniert nicht, weil er noch eine schmerzliche Trennung verarbeitet und sie hat eine Tochter, die mit ihrem Mann in Tschechien lebt. Er geht nach London und schenkt ihr von dem Geld, das ihm sein Vater für den Neuanfang mitgeben hatte, ein Klavier.

  • Erin Brockovich (2000)

    Erin Brockovich ist eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Als sie nach einem verlorenen Prozess wegen eines Unfalls bei dem sie verletzt wurde Geldsorgen hat, wird sie von ihrem Anwalt als Bürokraft eingestellt. Sie kommt dabei einem Umweltskandal auf die Schliche und verfolgt gemeinsam mit der Kanzlei die verantwortliche Firma. ihr Privatleben bleibt dabei auf der Strecke und eine neue Beziehung scheint bald wieder beendet zu sein. Erin kann ihn aber von der Wichtigkeit ihrer Arbeit überzeugen. Am Ende gewinnen Erin und der Anwalt gegen die Firma. Erin, jetzt eigentlich steinreich durch die Provision an dem Fall, arbeitet weiter und nimmt sich am Ende des Films des nächsten Skandals an.

    Der Film erzählt eine wahre Geschichte.

  • 500 Days of Summer (2009)

    Tom (Joseph Gordon-Levitt) verliebt sich in ein Mädchen namens Summer (Zooey Deschanel). Die will eigentlich keine Beziehung, obwohl sie viele Dinge mit Tom macht, die man in Beziehungen eben so tut. Am Ende heiratet Summer einen anderen. Fazit 1: Frauen wollen manchmal einfach keine Beziehung - und meinen das auch so. Fazit 2: Wenn er nach 500 Tagen nicht der Richtige ist, wird er das auch nie sein.

  • Zwei an einem Tag (One Day, 2011)

    Bei diesem Film darf man das Ende eigentlich nicht vorwegnehmen, aber eines sei verraten: Küssend liegen sich die Hauptdarsteller Anne Hathaway und Jim Sturgess nicht in den Armen. Und das, obwohl die Geschichte klassisches Liebesfilm-Potential hat: Emma und Dexter, die beide nicht unterschiedlicher sein könnten, lernen sich bei ihrer Examensfeier kennen. Nach einer gemeinsamen Nacht beschließen beide, kein Paar zu werden, sondern sich jedes Jahr am 15. Juli zu treffen. Viele Jahre, unglückliche Umstände und Liebhaber vergehen, bis beide doch zueinander finden. Aber das Glück ist nicht von langer Dauer.

  • P.S. Ich liebe dich (P.S. I love you, 2007)

    Zugegeben, dieser Film klingt nach ganz großer und schnulziger Liebensgeschichte, aber gleich zu Beginn des Film werden Holly (Hilary Swank) und Gerry (Gerard Butler) auseinander gerissen. Eigentlich führen die beiden eine glückliche Ehe, bis Gerry plötzlich an einem Gehirntumor stirbt. Holly ist am Boden zerstört und zieht sich zurück, bis sie eines Tages einen Brief von Gerry erhält. Es ist der erste von zwölf, die er noch vor seinem Tod schrieb und mit denen er sie ermuntern will, wieder zu leben und zu lieben. Einen neuen Partner findet Holly am Ende des Films nicht, dafür aber eine andere Sicht auf die Dinge.

 




Jung, kurios und persönlich: Die Wilde Heimat ist das Online-Projekt der SÜDKURIER-Volontäre. Hier berichten die 13 Nachwuchs-Journalisten von witzigen Begegnungen, skurrilen Geschichten und den kleinen Kuriositäten des Alltags.

Auf Facebook: Werdet Freund der Wilden Heimat auf Facebook und lasst euch aktuell informieren, wenn eine neue Geschichte online geht.

Jung, kurios und persönlich: Die Wilde Heimat ist das Online-Projekt der SÜDKURIER-Volontäre. Hier berichten elf Nachwuchs-Journalisten von witzigen Begegnungen, skurrilen Geschichten und den kleinen Kuriositäten des Alltags.

Korrektur-Hinweis Korrektur-Hinweis melden Korrektur-Hinweis
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
 Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln

Jetzt Newsletter anfordern:
© SÜDKURIER GmbH 2014