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Kanton Zürich Notorischer Einbrecher nach über 50 Taten überführt

11.01.2012


Die Kantonspolizei Zürich hat einem abgewiesenen Asylbewerber in einem Ermittlungsverfahren mehr als 50 Einbruchdiebstähle mit einem entstandenen Schaden von knapp 270.000 Franken und einem angerichteten Sachschaden von rund 60.000 Franken nachgewiesen.


Kriminalität in Serie: Insgesamt 51 Einbrüche im Kanton Zürich sowie den Kantonen Thurgau und St.Gallen hat ein 39-jährige Georgier zu verantworten. Mitte Februar 2011 konnte er in Horgen, anlässlich einer gezielten Aktion nach einem Einbruch, durch die Kantonspolizei Zürich festgenommen werden. Erste Ermittlungen zeigten laut Kantonspolizei Zürich rasch, dass der Verhaftete für weitere gleichgelagerte Delikte im Bezirk Horgen verantwortlich sein dürfte.

Bei knapp der Hälfte dieser Delikte bestreitet er seine Täterschaft. Der abgewiesene Asylbewerber wuchtete  meistens die Balkon- oder Sitzplatztüren von Parterrewohnungen älterer Mehrfamilienhäusern, vereinzelt auch von Einfamilienhäusern, mittels Flachwerkzeug auf. In einigen Fällen schlug er mit einem Stein die Fensterscheiben ein.

Er entwendete Schmuck, Bargeld und andere Vermögenswerte in der Höhe von gegen 270.000 Franken und richtete Sachschäden von rund 60.000 Franken an. Weiter konnten ihm Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Ausländergesetz und Fälschung von Ausweisen nachgewiesen werden. Der Einbrecher wirkte vorwiegend im Bezirk Horgen und in Winterthur, wenige Delikte verübte er in den Kantonen St.Gallen und Thurgau.

Als Motiv gab der Georgier Geldbeschaffung zur Finanzierung seiner Drogensucht an. Das Diebesgut tauschte er  gegen Bargeld oder Betäubungsmittel ein. Zurzeit befindet sich der Mann im vorzeitigen Strafvollzug.