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Während einer Delfinshow im Schweizer „Conny-Land“ wurden zwei Kinder im Boot durchs Wasser gezogen. Das Boot kenterte und ein Kind fiel ins Wasser. Anlass für die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland auf die Gefahr hinzuweisen: Delfine seien Wildtiere und könnten sogar Menschen töten.
Das Kind, das im "Conny-Land" ins Wasser fiel, kam mit dem Schrecken davon. Jetzt warnt die Peta Deutschland jedoch vor Delfinshows. Peta fordert das Schweizer „Conny-Land“ sowie die drei deutschen Delfinarien in Duisburg, Münster und Nürnberg dazu auf, die Delfinhaltung grundsätzlich auslaufen zu lassen. Denn immer wieder, so heißt es in einer Pressemitteilung, komme es zu lebensgefährlichen Unfällen: So biss im Sea-World-Streichelzoo in Orlando ein junger Delfin 2006 einem 6-jährigen in den Arm und ließ erst durch Schläge auf den Mund von dem Kind ab.

„Delfin-Shows vermitteln Kindern, dass Delfine lächelnde Clowns sind, die sich in Gefangenschaft wohl fühlen“, gibt Tierschutz-Pädagogin Ulrike Müller-Kiefer von Peta zu bedenken. „Kinder bekommen leider oftmals von der Gesellschaft vermittelt, dass das Leiden von Tieren für wirtschaftliche Zwecke normal und gerechtfertigt sei. Aus pädagogischer Sicht schlichtweg falsch.“