Am Sonntag sind auf der Rickenstrasse bei Wattwil fünf Fahrzeuge in eine Kollision verwickelt worden. Dabei wurden mehrere Personen verletzt. Sie wurden mit zwei Rega-Helikoptern und einem Rettungswagen in verschiedene Spitäler überführt. Während den Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme kam es zu größeren Verkehrsbehinderungen.
Ausschlag für Kollision gab offenbar ein Bremsmanöver
Um 15.50 Uhr lenkte ein 58-jähriger Autofahrer seinen Wagen im Kollonenverkehr Richtung Wattwil. Im Vorderen Hummelwand, oberhalb der Liegenschaft Sedel, bremste er seinen Wagen ab, um danach nach links auf einen Ausstellplatz zu fahren. Dieses Bremsmanöver bemerkten drei folgende Autolenker und ein Motorradfahrer zu spät. Sie prallten aufeinander. Ganz heftig stieß der letzte Unfallbeteiligte, ein 53-jähriger Lenker eines Motorrades, in das Heck des vorausfahrenden Autos. Dabei wurde seine 21-jährige Mitfahrerin nach vorne über den Motorradfahrer katapultiert. Sie blieb auf dem Fahrzeugdach des vorderen Wagens liegen.
Für die aufwändige Bergung der verletzten Personen standen zwei Rega-Helis, ein Notarzt und ein Rettungswagen im Einsatz. Drei Kleinkinder, Insassen in einem Unfallwagen, hatten einen Schutzengel. Mindestens im Moment mussten die Notärzte keine körperlichen Verletzungen behandeln. Die Insassen in den übrigen Fahrzeugen klagten über Kopfschmerzen. Der genaue Unfallablauf wird zurzeit durch die Polizei abgeklärt.
Die Hauptstrasse wurde in Ricken gesperrt und eine Umleitung nach Wattwil signalisiert. Richtung Rapperswil konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbei geleitet werden.